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3 (1923)
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Nr. 45. 1505 Mai 12. — Bericht aus Mailand

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Rechnung von habt, so Hans in seiner Rechnung verrechnet hat.Zu Com habe ich darin getan 10 U gold und 4 U silber, soin unsere Rechnung dient. MagHans Herr über den Berg kommen,hoffen "wir, sollte Euch in der Nördlinger mögen dienen.]

Ir hand in der von S(aragoss)a schriben im nächsten ver-standen, wie siy gern 3 balla fust 0 negry hettind, hond mer innadie cöfftt fom Engel ittell schwarttz um bargeltt zu 15 U 10 ß und30 U 03 gold um bargeltt zu 67 ß und ie 10 U per balla ton. Undsotten 3 balla fustano 0 per Jeno gesentt, daß sy hoffend baldain passage per Tartossa zu habend, hoffend, so inna das goldwerd, machend eß zu barem geltt mitt nuttz, dan sy woll dienttsind.

[Unserer Geschäft halb. Schaffen wir wenig, da wir nichts habendenn Wolle. Ist teuer eingekauft, ein spöttlicher Gewinn daranauf 2 Jahre, als Ihr in Hanssen Rechnung findet. Als ich zuletzthier Rechnung hielt und Polle zu Valencia war und fin Conchada kaufte, hatte er 1 Rub um 8 ß Valencianer näher gekauft,denn sie jetzt kosten. Wir haben 41 Ballen Tortoser Wolleund 28 Ballen fein Tortoser Wolle. Sollen wohl noch Jahr undTag daliegen. Wird nötig sein, sie gen Com zu senden und anTuch zu stechen.

Feine Wolle. 19 Ballen an Engelhartt gegeben a° 68 U undBernardin Gallo auch 6 Ballen. Ist Geldes genug, sind aberzu teuer eingekauft. Haben ihm die auch gegeben auf 18 Monate.Haben 10 Ballen gen Lode gesandt, verstehen noch nicht, daßsie da verkauft seien. Es ist jetzt la ferra di Verzell gewesen.Die Wolle bedürfen, sind alle da gewesen. Es kommen noch 24 Bal-len, feine Wolle von Valencia. Nichts ist daran zu erziehen.]Ist wäger die zitt gange wiber ander denn wiber unsß.

[Hans hat uns die Rechnung übergeben auf 30. April,' Gottwolle, daß es eine gute Stunde sei. Hans wartet seines Bruders,so der kommt, reiten sie im Namen Gottes heim, haben sich langeverzogen nachdem Euer Verlaß war im November. Ihr habtmeine Meinung im letzten meinem Schreiben von Costentzaus verstanden, daß ich meinen Herren von Costentz auch zu-gesagt habe uff st Johanns wieder daheim zu sein. So die Zeitkommt, reite ich heim. Es ist hier nicht so viel zu thun, denndass einer es fast wohl ausrichte.

Uns hat Hans angelassen 64 U pull di grana di Castillia,sind lange dagelegen Jahr und Tag. Hans hat ein Teil hier ver-kauft zu 3 U 14 ß bar Geld. Haben es verstochen zu Com mitGryffodin. Giebt uns feine „schella tüch", so er 1 um 165 Ugiebt. Geben ihm 36 U um 1 Tuch, hat gewogen 67 U. Kämeder pull bei 4 U 9 ß verkauft. Also nehme ich die schwarz, einsalla pianna und eins stamett; wir hoffen, so sie gen Nürnbergkommen, sollen sie bald zu Geld gemacht werden. Die Tuche