Nr. 7. Kavensburg 1478 März — Nach Lyon und Genf
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gut sin. Nimpt der küng etmasß för, so ist esß gut, ist daz nyt, sowar esß ünsß lieber fermitta, da mit ünsß dasß ünsser her usß kern.Also lieben fründ, so ist not ir lassind ünsß ain grund usß dissarmesß wissen, so kunn wir ünsß mit dem gut sendo bin inn darnach richten; der almächtig got behuöt ünsß all. Amen.
Item Clausß uff din brieff, so du her von Jen ff schribst, wisßwir dir nyt fyl uff zu schribint, den ünsß dunck: du schribist glichin dinen brieffa von der küffmanschatz, alsß du ain wille dar zuhaust und lasß ünsß hin und färnd schriben; daz wir mainent, duhabist ander sachen, die dir nächer an ligen, die ünsser sacha abar,Clausß, du tust im glich recht, du laust ünsß schriben, wasß wirwend, und du solt ünsß noch nye kain wort zu antwort gen, ob duünsserm schriben nach wellist komen ald nyt. Ferdrüst ünsß andich, dasß du ünsß also ferachtast. Also, Clausß, ist ünsser ernst-lich maigung, daz du von stund an din rechong machist uff dazaller lüstrest und die glich nach der ostor mesß myt dir her usßpringist. Doch so müst du nun tallat me die ostor mesß och dar inIon gon, esß ist och din ersty rechong, dasß nyt gut ist, sölt sy zulang uff dir ston. Möcht dir und ünsß irtung pringen. Also istünsser maigung, die Lamparter über zu gend. Lamparter,da tüg so woll und tüg din best, alsß du ünß nye gelassen haust,so well wir dir bald ain lösser senden, esß sye Claussen ald ainandren, dan mit wir dich och schyer her haim lassen sin; och,Lamparter, pisß dar an, daz Clausß sin ding woll luttar machy,dan mit wir ünsß och dar usß kunnyt ferrichten. Clausß, dezsolt du dich nyt Schema zu fragint, wasß du nyt wayst. Esß ist dirnoch kain schäm zu fragint, daz ainer nit waist, aber, ir iungenlütt alsß bald man üch etmasß anpfilcht, so werment ir glich, irwissintz alsß und wend üch Schema, die alta zua fragint und machantesß nach überm kuaff, anche daz glich alsß bald bösß alsß gut.Lieben fründ. Dar sind for, ferachtent über eltra nyt, wissent iochwasß ir wellind, so staut aim yetlichen wol. Also Clausß, so erstund du mogist, so ferg dich her üsß myt diner rechong, doch dasßdie gerecht und luttar sy. Dasß ist ünsser ernstlich maigung.
Item desß gütz halb, so üch zu Lyon über ist beliben von zuckerund syden, dar hett wir gemaint, zucker hette pasß tun und warsin in dem gelt me von hand gangen, also kan man och nyt fyldar an arziechen, wie woll die von Valentz schriben von grossemuff schlag. Wellind wir globen, aber söllind esß denna mit dempartygalschen zucker gen Lyon gelücken, so wärdent sy denFalentzessen glich fertryben wie in Flandar, gelt ioch zuValentz, wass es well. Also mit dem, so ir haind, ist ünssermaigung, so man doch erberklichen dar an gewint, alsß er ge-wärdet ist, dasß ir den hin gebint, so best und ir mogint. Dar zuso ist er eben lang gelegen und let von lang ligen nyt zu. Dar zu sowartat man hin förra, wirt sin felicht me überpringen, die gend
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