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3 (1923)
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Nr. 6. Ravensburg 1477 Oktober 23. Nach Saragossa

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ain boesse schulld macha, so gaut der gewin dahin, Nun wie demallen, so konn wier füicht nit gar on gewaerb sin, an dem end schafftArragonn mit dem saffra, dan daruff ist wniser haertz, so ist zegeloben, wniß belib guot und schullda an dem end. Darum so istdanocht wniser mainung nit gar dar von ze lonnd, ouch da mitman nit mainti, wniser sach stuoendi sust nit woll. Dar umb soist wniser mainung ain an dem end ze hannd und denn on guotnit zu lond, dan wier guotz genüg haind. [Wir haben diese Tagevon hier 12 Bälli breit schmal und welsch hineingesandt gen Genf,so gehen von St. Gallen nach Genf 10 Bälli Sanct Galler Leinwand.Wir wollen uns nicht zu weit spreiten, wie vor, wollen Niemandenborgen, allein da man wisse, daß es richtig waere, wollen großeZehrung wo wir mögen vermeiden. Wir wollen auf Eure Briefehin Gut schicken. Man läßt es per Bück und Valencia gehen,redet darüber mit unsern Kunden, wir können sie noch mit allenWaren sortieren als Jemand anders, es seien deutsche, flemscheoder mailändische.

Ob wir in unserm alten Stall bleiben, wissen wir nicht, ob es gutwaere. Wir meinen nicht, daß sich die neue Gesellschaft fest aufSaragossa werde legen, sondern auf Valencia mit der Butig. Ihrwerdet es sehen, stellen wir zu Euch, insonder ob einer stets zu Sara-gossa waere oder nicht und das doch das Unsrige versorgt werde.

Wie man die Dinge dort versähe, steht an Euch Jane 0 , Hanns, P °.Ihr sehet die Leute und ihr Wesen. Battista sollte nicht böse sein,Hanns Wigermannist auch lange an dem Ende gewesen, solltenun auch aller Dinge berichtet sein. ] Aber H a n s die lob luiß woltenddich ain will nun fraessenn, aber aeß ist fast geschwigen und wnißwill saelb tunkenn, du wellist nit naucha, denn [du überhebst unsnicht mit den Briefen, man versteht wohl daran, daß Du nichtemsig bist, insonders jetzt, da Du siehst, daß uns sonst Niemandvon Saragossa schreibt. Hans kehre wieder und laß dich merkenund sei emsig.] Wenn man dan spuoert, das ainer ain willen zuaim ding haut, so anpfllcht man im dester lieber je groessers jegroesser. [Unsere Meinung ist, die Dinge B attis ta und Wigerm ananzuempfehlen, doch nicht, daß sie allweg da liegen, sondern inAragon, Origel zu reiten, etwin mit Gut ausher; wäre es Not,so ist Hillosuns Sohn zu einem Knaben aufzunehmen] und dennzuo versuochenn, will er dan woll, so nimpt man wff inn und anderiung knabenn, ist das nit, so laut man ain haer wff die gasen traeten,der wordi nun der incouffer sin. [Lugt um ein gutes Haus, da wirbei frommen Leuten seien, und 1 oder 2 Butig und 1 oder 2 Kammernhätten und je minder der Kost, um so besser. Der Mann, da Ihrjetzt in seid, hat uns eben fast gesteigt. Antoni di Jassa weißEuch wohl zu helfen.

Ihr habt durch Buoerckmann wohl verstanden, was der Ortzu Frankfurt in der" Herbstmesse gegolten hat, ist sicher lützel,

Schulte, Gesch. d. Ravensburger Handelsges. III. 5

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