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1 (1923)
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Die Stellung der Gesellen. Bußen. Schuldner.

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dann mit. Er hielt überflüssige Gastungen ab, in Saragossa benagtees ihm, er überließ die mühselige Safrananlegung im Lande zweiSpaniern gegen hohen Lohn. Von dieser Zeit an scheint das Geliegervon Saragossa zurückzugehen. Sein Schade nersatz., wurde auf1400 fl bemessen. 1

Hans Arnolt, der lange in Antwerpen war, hatte zwar die Rech-nung scheinbar besser in Ordnung, er erzählte, aus der Kiste seienihm 298 fl in Gold gestohlen worden, er machte große Zehrungen,dann aber kommen Dinge, welche ihn für die Gesellschaft gefähr-lich machten: er schrieb die Tuche anders ein, als er sie gekaufthatte, die Segurität anders, als er gezahlt hatte. Er betrieb eigenenHandel mit dem Gelde der Gesellschaft und trieb andere Büberei.Man schrieb ihm 200 fl zu.

Aus früherer Zeit kennen wir einen höchst bedenklichen Gesellenin Peter Mörlin, den die Gesellschaft aber zu verleugnen suchte.Im ganzen hat man den Eindruck, daß die Integrität und Sorgfaltder Gesellen Dachließ.

Bei den Abrechnungen in Ravensburg wie in den Geliegernwurden die guten und die zweifelhaften Schulden sorgfältig von-einander geschieden, nur jene stellte man ihrem Werte nach in dieBilanz ein, diese aber wurden überhaupt nicht eingesetzt. Überdie Verhältnisse in Ravensburg haben wir durch die Listen von1497 bis 1525 genaue Auskunft.

Die guten Schulden wechseln in ihrer Summe sehr stark, sieschwanken zwischen 1422 und 6055 fl. Die ungünstige Bilanz von1517 hat das Maximum. Unter den Schuldnern begegnen uns vieleGesellen, wir finden auch solche darunter, deren Abgänge ihnenwaren zugeschrieben worden, so 1517 Ulrich Ehinger mit 668 fl,im allgemeinen aber sind diese Kredite nur niedrig und verschwindenschnell. Dann genossen Kredit auch Leute aus Ravensburg, Hand-werker, Euhrleute, auch Kaufleute aus anderen Städten. DiesePosten kommen und verschwinden. Aber es gab auch hartnäckigeSchuldner, zum Teil schwanken die Beträge, doch begleiten unszwei allerdings nicht hohe Posten von 1497 bis 1514: Caspar Humpisund Cunrad von Nidegg zu Lindau. Ein Teil des Adels der Nach-barschaft fehlt nicht, und das Grafenhaus, dessen spätere Geschichtein der Hauptsache eine Geschichte seiner Verschuldung ist, kommtnicht über den Nullpunkt empor: Graf Ulrich von Montfort zuTettnang. Von Geschäftshäusern brauchte Caspar Eug e compagni5 Eechnungen, um zu verschwinden, der intime GeschäftsfreundGordian Suter war zweimal mit erheblichen Beträgen belastet, 15201568 fl, Matthäus Gienger von Ulm 1504 mit 1604 fl. Es sind indieser Zeit keine erheblichen Schuldenposten auf der Liste derzweifelhaften Schulden überführt worden.

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1 Unten 3, 60 und § 47.

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