Stuck.335stattet; so wird dadurch jedoch derer ZeugenGlaub um so weniger geschwachet, als einesTheils der Unterrichter zugleich Richter in derHauptsache ware, anbey dessen Fehler Nie-manden zum Nachtheile gereichen mag. An-dern Theils auchFARINACIUS de Test. Quaest. 77. num. 144.so gar bewähret: Quod licèt pars aperienstales attestationes sine judice puniatur poenâfalsi, & amplius non possit opponere con-tra testes de inhabilitate, vel falsitate, nonper hoc tamen eorum dicta non valent.32.Solchemnach ist auch vergeblich, wann derAppellant annoch vorschützet, daß das Testa-ment mit der Clausul: Omnii meliore modo inder beständigsten Form Rechtes versehen,und von denen Zeugen zwar vor, und nach,doch auf einem, und dem nemlichen Tage wäreunterschrieben worden. Wann dieses letzte auchschon erwiesen, oder erweislich; so wäre esjedannoch ganz unerheblich. Die Gesetze be-sagen zwar, modicum intervallum tempo-ris, item modicus actus, qui modò con-trarius obligationi non sit, nihil impedit,quò minùs duo rei sunt.L. 6. §. 3. π. de duob. reis constit.Alleine dieses ist nur zu verstehen von feyerli-Wo diechen Verheiſſungen, und Zuſagen.Geſetze8 2
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