Vorbericht.Meynung anzunehmen, und zu behaupten. Er-stens hatte ich mit der Fortsetzung schon aufge-hört, bevorne der zwölfte Band der allgemeinenTeutschen Bibliotheck heraus gekommen ist. Mit-hin ware es ja nicht möglich, daß ein zukünfti-ges, ein ungewisses, ein mir noch unbekenntes-Urthel mich abschrecken konnte. Zum andern wirdauch ein jeder, welcher die Gesetze kennt, wor-nach die Bücherrichtere zu urtheilen pflegen, dasUrtheil für so hart, und strenge nicht halten, daßich dadurch genöthiget seye, von der Fortsetzungmeiner Sammlung abzulassen. Wenigstens be-gnüge ich mich damit, daß einige Stücke desvierten Bandes den Beyfall der Teutschen Biblio-theck erhalten haben. Ohne mich also weiter zurechtfertigen, ohne wider die Bescheidenheit, undChristliche Wohlanständigkeit, welche von zweyjüngsthin in Streit gerathenen Gelehrten unseresTeutschlandes in ihren herausgegebenen Hercules-schriften so sehr erforderet, und eben so sehr, undoft bey Seite gesetzet worden, zu handelen, ohnedie eigentlichen Ursachen des bisherigen Verschubsanzuführen, auch ohne eine Entschuldigung vonmeinen anderen Nebenarbeiten zu entlehnen, liesfere ich hiemit den fünften Band meiner Samm-lung, welchem die übrigen noch vorräthigen Bän-de (geliebts GOtt) balde folgen werden. Düssel-dorf den ersten Merz 1773.
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