Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
Seite
103
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103Ein Gedicht.merkt sie in der Höh', und segnet die lieblichenStrahlen. Wir stürzten mit dem Morgen zurSchlacht, zu Thormuls erschallendem Strom:unter dem Schall von Tonthormods wölbigtemSchild', rückten die Feinde voran. Der Streitmengte sich von Flügel zu Flügel. Mir begegne-te Tonthormod im Kampfl Weit flog sein ge-brochener Stahl. Ich ergriff den König im Krieg'!Ich gab' dem Mal-Orchol, dem Geber derMuscheln, seine Rechte mit Riemen gebunden.Freude erhob' sich beym Mahle Fuärfeds; dennder Feind war besiegt: Ton-Thormod wandtsein Antlitz hinweg, von Oina=Morul der Toch-ter der Inseln!Cr-G 4der Ferne, ist aber selber nur ein leerer Dampf, derseine Gestalt bey jeglichem Hauche verändert. Wennder Stamm, der dieses Feuer ernährte, verzehrtwird, schwindet der Rauch in allen den Winden.: Soverlassen Schmeichler ihren Gönner, wenn seine Machtabnimmt. Ich habe diese Stelle lieber umschreiben alsübersetzen wollen; weil das Original, ohngeachtetder empfindungsvollen Verdiensten des Schriftstellers,wortreich und aufgeblasen ist. Er war einer der spä-tern Barden, und ihre Werke sind nicht nervicht genug,eine wörtliche Uebersetzung auszuhalten.