ein Dramatisches Gedicht.Comala.Schrecken verfolgt dich über deine Ebne!Verderben ergreiff' dich, du König der Welt!Wenig ſeyen deiner Schritte zum Grab‘; und laßdich ein Mädchen beweinen. Laß sie, wie Coma-la, Thränen in den Tagen ihrer Jugend vergies-sen. Warum hast du mir, Hidallan, vom Fallmeines Helden erzehlt? Ich könnte eine Weile sei-ne Rückkehr noch hoffen; ich könnte noch glauben,ich säh' thu, an den entfernten Felsen; mich lönn-te vielleicht ein Baum, mit seiner Erscheinung be-täuschen; der Hauch des Hügels, könnte mei-nem Ohr' das Hallen seines Horns erscheinen.O: wär ich an den Ufern von Carun! daß mei-ne Thränen seine Wange benetzten!Hidallan.Er liegt nicht an den Ufern von Carun:auf Ardpen errichten Helden sein Grab. Be-schau' sie, o Mond, aus deinen Wolken; Es glän-ze dein Strahl an seiner Brust, daß ihn Comalaim Schimmer seiner Rüstung erblicke.Comale.Haltet, ihr Söhne des Grabs, bis ichmeinen Liebsten beschaue! Er ließ mich allein aufder Jagd. Ich wußte nicht, daß er zum Kriegsich verfügte. Er sagte, er würde die Nacht zu-rückkehren; der König von Morren ist zurückge-kehrt! Warum hast du mir nichts von seinemFall
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