21zweyter Gesang.die Steine von Loda. Durch die Dämmerungerblickt sie der Wanderer von seinem einsamenPfade. Er nimmt sie für Geister veralteter Hel-den, die künftige Kriege bereiten.Die Nacht stieg' an U=Thorno herab.Still standen die Führer in ihrem Jammer. DerHauch pfif wechselweise durch die Locken jeglichenFührers. Endlich brach Fingal in den Gedankenseiner Seele heraus. Er rief Ullin den Sänger,und befahl den Gesang zu erheben. "Kein fal-lendes Feuer, das man nur erblickt, und sich dannin die Nacht zurückzieht; kein scheidendes Luftbildwar er, der itzo gefallen. Er glich der stark-strahlenden Sonne, die lang an ihrem Hügel fro-lockt. Ruf die Namen seiner Väter von ihrenSitzen der Vorwelt!I=Thorno, (*) sagte der Barde, derB 3(*) Diese Episode ist im Originale ausserordentlichschön. Sie ist in jenen wilden Thon gesetzt, welcheneinige Hochländer mit dem Namen Fon Dimarra,der Gesang der Meer-Nymphen unterschieden. EinTheil der Arien ist ganz höllisch zu hören; aber essind viele Wendungen in den Maaßen, welche unaus-drücklich, wild, und schön sind, aus der Gattung derMusick denke ich, daß sie aus Scandinavien ent-springen; denn die Fabeln, die uns von den Oimarrasbe-
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten