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[Wanderung durch Düsseldorf]
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Andern Verwalter der Gemeinde, 1760 starb Fahlmer,nicht ohne der Pfarrgemcindc zu gedenken. Er legierteihr 500 Nthlr. und der von Ringen 300 Rthlr. (Natorp,Gesch. der evang. Gemeinde in Düsseldorf.) Das Ver-mögen Fahlmers kam 1760 in Konkurs, die Behausungkaufte Incobi, wahrscheinlich sein Schwiegersohn, inöffenilicher Versteigerung. Bemerkt sei noch, daß Far-mers Stieftochter Catharinu Elisabeth Erten-wich 1781 den Kaufhändler Heinrich Kirschbaumvon hier heiratete. Ueber die spätern Schicksale unseresHauses wissen wir nur, daß 1817 hier Fr. Steinhauseine Weinstube führte und Peter Paffrath bis indie neueste Zeit Eigentümer war. Unter ihm war dasHaus die Kneipe unserer Künstler, die ihr Lokal reichausgeschmückt haben sollen.

Wenn wir uns nicht auf dem Holzwege befinden, istdas Haus Nr. 22 im Jahre 1654 das des Provi?.nt-meisters Hermann Iansen, 1738 gehörte es demHermann Dünn, dessen Erben es 1741 an JohannWilhelm Cremer vermieten. 1781 kauft JohannAnton Farina ein Haus in der Bolkerstraße nebendem weißen Pferd, wir vermuten das in Rede stehende.1800 kredenzt hier Weinwirt Stelz er seinen Wein, inden 50er Jahren ist es Eigentum von HermannRothschild, jetzt von Kleiderhändler Man es.

Nebenan in Nr. 24 hieß esim weißen Pferd". 1738war es im Besitze von Becker. 1758, wo es beim Han-noverschen Bombardement beschädigt wurde, besaß es dieFamilie Schmitz, 1800 verkauft es der Müdoer AdolfSchmitz an den Kupferschläger Wild. Späterhin kames in den Besitz von Franz Schüchtermann.

Im Eckhause Nr. 26 haben wir es mitdem goldenenHut" oder mitdem Andreas" zu thun. 1738 war esEigentum von Georg Pinzinger, 1769 hat es Hein-rich Gerhards angekauft, doch muß er es neu auf-bauen. 1805 kauft es von den Erben Gerhards derJohann Arnold Haas, der hier ein Thee-, Tabak-