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Im Anfange dieses Jahrhunderts trieb hier LorenzRasig» eine Weinwirtschaft, späterhin aß und trankman dort gut bei Weymar, jetzt befindet sich das Hausim Besitz von Kaufmann Uhlenbroech.
Das Haus Nr. 16 besaß 1715 der Hofrat Ha sen-kte der, seine Tochter Iuffer Hasenklever verkauftees 1760 an Hofrat Bin gen. Zu dieser Zeit wohntewährend eines Aufenthalts des Landesfürsten HierselbstEtntsrat von Lamezan in diesem Hause, das nachVingen an Hofkammerrat Beuth kam, bei dem 1781Freiherr von Spies als Mieter einzieht. 1805 ver-kauft es Kaufmann Theodor Friedrich Hövel anden Metzger Georg Adam Starck. Diese Familiebesitzt es heute noch.
Die älteste urkundliche Nachricht über das Haus Nr.18 datiert vom 23. Juni 1523. Es erklären nämlich andiesem Tage die Eheleute Winrich Neisberg undElisabeth, dann tue Witwe Hilbrand Papendahlgeborn« Gertrud Neisberg mit ihrer Tochter Eä°cilia den Kreuzbrüdern Hierselbst eine Erbrente von 11Schillingen schuldig zu sein und zwar aus ihrem Hause„auf der Bolkerstratze zwischen Gerlach Bischer und HeynBruyn liegend, gleichwie es ihnen von Alter zu Alterals Erb und Gut angeerbt und zu Theil gefallen ist vondem ehrsamen Bürger allhier Johann in Laeck." Spä-terhin kam das Haus wie schon erwähnt, an die in Heltorferbgesessene Familie von Troistorf, wovon die beidenErbtöchter Margaret» von Troistorf, verheiratetmit Johann von Hanrleden und Anna vonTroistorf, Frau von Heinrich von Wolff-Met-ternich in Betreff einer Erbgerechtsame des NebenhausesAnno 1584 erklären, daß sie nicht nur das Eigentum zurEinfahrt zum Nebenhause (Nr. 16) besitzen, sondern auchdas Recht haben, dieselbe zu überbauen. Durch Annavon Hanrleden, die Tochter des genannten Johannvon Hanrleden und Ehefrau von Iohann vonRanderoth zu Horrich, scheint das Haus in dieseFamilie gekommen zusein. Miterbe muß der Domdechant