217Ein Gedicht.liegt in der Ferne. Der Barden Geſang ſtiegüber die Todten.Heyl (*) deiner Seele, o SemosErzeugter! du warst mächtig im Kampf'. DeineKraft glich' der Kraft eines Stroms: deineSchnelle dem Flügel des Adlers. Dein Pfadwar schreckbar im Kampf': der Tod schritt' hin-ter deinem Schwert'. Heyl deiner Seele, o Se-mos Erzeugter! Dunscais edler Gebieter. Dufielst nicht durch der Mächtigen Klinge. DeinBlut floß nicht an der Lanze der Tapfern. Wieder Stachel des Tods, kam' der Pfeil in demWind'! auch wust's nicht die Rechte des Fei-gen, die den Bogen abdruckte. Ruh deiner Seelein deiner Höhle, Gebieter der neblichten Insel!„ DieO 5Jagdhund neben seinem Herrn zu begraben. Dies warden alten Schotten nicht allein gemein, wir finden esbey andern Völkern in ihren Helden=Zeiten ausgeübt.Man zeigt noch einen Stein zu Dunscai in der InselScay, an welchen Cuthullin seinen Hund Luath gemeiniglich band. Der Stein führt noch seinen Namen[*) Dies ist das Lied der Barden über Curhullius Grab'.Jeder Absatz schließt sich mit einem besonderen Ehrentitul des Helden, wie in allen Grab=Elegien gebräuch-lich war.
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