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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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510
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4731 (Apg. 14, 22), 6572 (1. Kor. 13, 9. 10), 6720 (Rom. 6, 20—23), 7370(Gal. 1, 8. 9), 15 125 (Ebr. 12, 14).

554. In der Verwendung von dekein, nekein, kein ist S* konserva-tiver als S 4 . S 2 hat nie kein (nekein) 554. 650. 1700. 1995. 2029, kein706. 1740. 3237 , sonst stets (14 mal) dekein. — Dagegen findet sieh beiS" außer dem vereinzelten neheine 7724 und neine 4920 nur das jüngerekein (35 mal). Cy setzt dreimal dekein (7124. 9665. 11 488) und fünfmalnie kein (5705. 6101. 9015. 11 901. 12 532) dafür ein. — Ich behalte ne-kein, wo es überliefert ist, setze sonst aber, wo es der rhythmus verlangt»dekein ein.

567. eincede. vielleicht ist auch 16 327. 16 398 statt des überliefer-ten fem. das alte ncutrum einzusetzen.

572. Oder sollte wirklich das alte dar noch erhalten sein ? Vgl. auch8814 f. einen wec er rande d ar er sich verwände baz. 9026 sie kämen dn fder künic lac. 16 702 vor got, d ar er mit samt in habe lop.

591. ungelücke, gelücke ohne synkope (trotzdem S 1 glucke schreibt);vgl. z. b. 5543. 6201. 6668.

600. Vielleicht stand auch hier und 9319. 11 714 hievor, die haupt-form des dichters. hievor scheint den md. Schreibern nicht geläufig zUsein: vgl. ye vor 5635, hin für 5475, bivor 11 288. Sie setzen dafür »**bevor ein: 1733. 3261. 5998. 6918. 7458. 10 849, wohl auch 10 768 und15 482. Zuweilen (z. b. 12 707. 16 347) ist auch hie vor überliefert.

610. Dies mücses neben müesesl 608 macht zwar einen recht rn-konsequenten eindruck; ich trage aber bedenken, diese gelegcnth 011durchschimmernde altertümlichkeit, die der dichter auch im reim ver-wendet (1294. 7587. 13 302), zu verwischen, -es in der 2. sg. auch 189 9 '3603. 3848. 5779. 8342. 11732. 15 099.

614. Diese satzstellung gehört der älteren poetischen spräche 8°'Zwierzina Zs. f. d. alt. 45, 281; vgl. noch: üf huop er diu ougen 10 04"üz gienc ez an die weide 6923, ferner 2534. 3292. 3322. 4813 usw.

632. dö begund er denken . . . (: gekrenken) = 2334.

636. mit vil grözen vollen (grözer volle) 13 806. 15 308. mit volle( n >ist sehr beliebt: 685. 4822. 7567. 9293. 9742. 12 464. 13 131; ze volle*6463.

654. Oder die vil snellcn (küngesybolen?

668. Für die berufung auf die buoch etc. vgl. : 1193. 2533. 2975. 302*'3073. 3285. 3465. 3800. 4078. 8570. 11 162. 11 305. 11 544. 12 686. 12 689-12 746. 12 761.

669. Gegen das immerhin mögliche nachdrucksvolle daz leint »•J. spricht das lat.: hunc quidem J. voeavit. er fehlt noch dreimal nahiez 7981. 9249. 10 572. Man kommt unwillkürlich auf den gedankt 1 'es habe in der vorläge he gestanden, wie auch 9010 und 9250 hiez he üo°liefert ist (daneben 9021. 9252 hiez er). Das in der hs. nicht allzu häuf'g*he findet sich sonderbarerweise oft nach mit h anlautenden vförto