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im Augenblicke, als der Kaiser einfuhr, die Kaiser-Standarteaufgehißt. Im ganzen Ort herrscht freudige Erregung; mansprach namentlich über das vorzügliche Aussehen des Kaisers.Den an der Bürgermeisterei aufgestellten Kricgcrvcrein Urdcn-bach-Benrnth begrüßte der Kaiser besonders freundlich.
Kurz nach der Ankunft des Kaisers im Schlosse zuBenrath erschien auch Graf von Moltkc zur Bcgrüßuug desKaisers, vom Publikum auf's Wärmste empfangen. Gegen5 Uhr fand kaiserliche Tnscl im Schlosse statt, lim 6 Uhrwurde der kaiserliche Soudcrzug, der die hohcu Herrschaftenhierhin führen sollte, durch die Behörden zusammengestellt.Um 6^ Uhr fnhrcn sodann die Prinzen Wilhelm, der Kron-prinz von Schweden mit dem Prinzen Heinrich von Preußen,Prinz Albrecht von Preußen, der Erbgroßhcrzog von Olden-burg mit dem Herzog Georg am Bahnhofsgebäude vor.Dann erschienen in geschlossenem Hofwagcn die Kaiserin inBegleitung der Pnlastdamc Gräfin Hacke. Die hohe Fraubestieg, geleitet von der Gräfin, den Salonwagen, nachallen Seiten herzlich grüßend. Die königlichen Prinzen undfürstlichen Gäste, welche inzwischen alle angekommen waren,erwarteten in der Empfangshalle die Ankunft des Kaisers.Nachdem der Kronprinz mit seiner Gemahlin nnd der Prin-zessin Victoria auf dem Bahnhöfe eingetroffen waren, vomPublikum durch laute Hochrufe begrüßt, verkündete balddarauf brausender Jubel die Ankunft des Kaisers, welcherzuletzt anfuhr. Behend stieg der hohe Herr aus dem Wagen,begrüßte die Prinzen und begab sich durch den Empfangssalonzum Perron, stürmisch von dem die Bahnstrecke entlangstehenden Publikum begrüßt. Der Kaiser begab sich zu sciucrhohen Gemahlin in den Salonwagen und kurze Zeit daraufführte der Zug die kaiserlichen Gäste zu den Festlichkeitennach Düsseldorf.
Als Sc. Majestät gegen 6^ Uhr auf dem Kölu-Mind.Bahnhöfe ankam, erglänzte derselbe in einem Meere von Licht.Nicht allein unter der Halle des Perrons, sondern bis weithinab zur Pionicrstrnße waren Gasbogcn errichtet, erglänzendin Tauscudcn von Flammen, welche hier nnd da zu Sternen,Adlern, Kreuzen und den Namcnszug des Kaisers sich zu-sammensetzten. Die Pfeiler waren umwunden von frischemGrün, Guirlanden zogen sich dem Perron entlang, unter-