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Friedrich Spe von Langenfeld : Vortrag, gehalten in der allgemeinen Versammlung der Gesellschaft für Nützliche Forschungen zu Trier am 11. Juni 1893
Entstehung
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füglich an dem wohn- und Sterbehause, dem Gymnasium,vor einem Jahr ist das GranadenKmal gesetzt worden,das eine rühmliche Hriegsthat des siebzehnten Jahr-hunderts der Vergessenheit entrissen hat'): es läßt sichauch wohl ein Zeichen zustande bringen, das die lebendenGeschlechter erinnert an einen Hriedenshelden desselbenIahrhnnderts, an einen der edelsten vcrkündigcr derGottes- und Menschenliebe, die jemals auf Crden ge-wandelt haben.

(ehedem gelben, seit der vor einigen Jahren vorgenommenen Auf-frischung) goldenen Buchstaben die Worte-?, ^riclLi-ic, 8pe.Die linke Kand hält einen 5chweinslederbcmd mit rotem 56mittund stützt sich mit diesem auf ein mit grünem Tuch bedeckte?Tischchen, die rechte hält das Birett vor die Brust. Der schwarzeVollbart ist unten spitz zugeschnitten, ganz wie es heute Mode ist.Die Sleischfarbe an Gesicht und Händen ist sehr naturgetreu; be-sonders tritt das Blau der Adern auf Ltirn und rechter li>and guthervor. Die ernsten Gcsichtszügc haben, vorzugsweise in dem leicht-geöffneten Mund, einen Anflug von gutmütiger Ironie.

') Zur Erinnerung an den Sieg der Deutschen über die Sran-zosen bei der Conzer Nrücke (11. Angust 1675) ist auf der sog.Granahöhe, von wo aus der kaiserliche General Grana den ent<scheidenden Angriff des rechten Hlügels ansetzte, im 5ommer 1892ein von einem auffliegenden Adler bekrönter 5teiu-GbelisK errichtetworden.