würde; ein starkes krummes Scalpel, mitwelchem man von innen herauswärts schnei-den würde; eine gewiße Art Bohrer, mitwelchen man viele kleine Löcher in einer Li-nie machen würde, und dergl. scheinen mirweit vorzüglicher zu seyn.Auch wiederspricht die Vereinigung desKnorpels, der die Schaambeine nach ge-schehenem Durchschnitt zusammen verbindet,(Wiedervereinigung, die man so sehr be-zweiffelt, und welche man nimmer zu gesche-hen so sehr beförchtet hat) noch nicht derGefahr, welcher er wegen seiner zu plötzli-chen Absonderung, oder gewaltsamen Zer-reißung von denen Schaambeinen, unter-worffen ist; eben so wenig als die heiligenBein= und Hüftbein=Bänder und Knorpelnvon der Gefahr frey sind, die denenselbenbegegnen kann; weil die Wiedervereinigungviel leichter statt finden kann, wo die Tren-nung durch den Schnitt, als wo dieselbedurch das Sägen geschehen ist. Die Forchtder Alten und der Neuern scheint mir sehrgegründet zu seyn; dann es ist leicht ein-zuſehen,S. die gelehrte Nachricht des Herrn Louis über dieEntfernung der Beckenbeinen, in den Memoires de l'-Académie Royale de Chirurgie de Paris. Vol. IV.0 40.
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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