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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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45konnte; die Leichtigkeit, mit welcher ich sol-che in die Gebährmutter einbringen konnte,nachdem ich das Becken von diesem Schen-kel befreyet hatte, ist die überzeugendste Pro-be davon. Zweytens: Es fehlt viel,daß der gewonnene wann schon ziemlich großeRaum, allen Vortheil habe, den man ihmohne Untersuchung einräumen will; dannwenn man seine Größe untersucht, so wirdman finden, daß er sich zum Theil als zweyDreyeck vorstellet, davon die Spitzenin die zwey zwischen dem Heiligen Bein,und denen Häftbeinen befindlichen Simphysingehen, und deren Gründe sich an der Entfernungder Schaambeinen befinden, und von wel-chen die Seiten zwey Zoll, eilf Linien be-tragen; also, da der Grund von jeder Sei-te neun Linien beträgt, so folgt hieraus,daß der Innhalt ihrer Flächen zusammenzwey Zoll, sieben und zwanzig Linien betra-gen wird, zu welchem man auch den durchdie Entfernung der Schaam= und Hüftbei-nen von dem Heiligen Bein gewonnenenRaum hinzurechnen muß, weil die Entfer-nung dieſer Beinen gar nicht auf die Artgeschieht, wie man sich etwa die Entfernungder Aesten von einem Zirkel würde vorstellenkönnen. Man kann diesen Raum unter derGestalt