32des Morgens. Sie hatte den Urin an sichgehalten, und ließ ihn nun nach eigenemWillen in beträchtlicher Menge von sich ab-gehen. Ich verordnete dem ohngeachtet einerweichendes und Wind abtreibendes Kly-stier. Der milchartigte Auswurf hielt nochimmer an; da er aber wegen der Engbrü-stigkeit die er verursachte, mich zu beunru-higen anfing, auch die Reinigung sehr schwachabgegangen war, verordnete ich, diesenAbend und den Morgen darauf ein Fußbad zu nehmen.Den siebenzehnten war der milchartigeAuswurf noch häufiger. Es verging keineviertel Stund, in welcher sie nicht vielenvon sich gegeben hätte. Die nothwendigenBemühungen die sie anwenden mußte unsolchen auszuwerffen, verursachten ihr Schmer-zen in der Brust und an der Wunde. DieBeschwehrlichkeit den Athem zu holen, ver-mehrte sich, und hinderte sie am Schlaf-Ich verordnete das Klystier vom vorigenTag; den weissen Looch nach dem PariserCodex, welchen ich mit dem Meerzwibel-honig vermischen ließ; das Cartheuser Pul-ver (Kermes minerale) und ein linderndes
Druckschrift
Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten