Vorbericht.Ich würde mit Stillschweigen dieser eben so be-rühmten als mit Beurtheilungskraft begabter undfür das allgemeine Beste äußerst bemüheten Akade-mie, die Sorgfalt überlaßen haben, die Nützlich-keit, die diese Beobachtung darthun kann, eben-mäßig zu erfahren, und sodann bekannt zu machen,wenn ich nicht von meinen Freunden, um ihnen sol-che mitzutheilen, wär so häufig angegangen worden;also daß ich mich hierdurch in die Nothwendigkeitversetzet sah, solche durch den Druck bekannt zumachen.Wenn ich nicht in meiner Hofnung betrogenbin, so muß dieser Zufall helffen, die Meynungenüber die Vortheile, die der Durchschnitt der Schaam-beinen verschaffen muß, außer Zweiffel zu setzen,besonders zu dieser Zeit, da die beglückte Unterneh-mung des Herrn Sigault, mit derjenigen des Hrn.d'Espres de Menmeur verbunden (obgleich dieseletztere, wegen der geschwinden Heilung unglaub-lich scheint) die er in das Journal de Médecine & deChirurgie vom letzten May eingerücket hat, auch dieleichtglaubigste Augen in Ansehung der Beschwehr-lich- und Ungemächlichkeiten verblendet, welche sichdoch in denen Fällen vorfinden müßen, wo derKayserschnitt sonsten als das letzte Hülfsmittel an-geſehen wurde.Nicht weniger muß sie auch dazu beytragen,die alte Meynung derjenigen zu mäßigen, welchegegen diese Operation eingenommen sind, und sievermögen, mit gehörigem Grund und der nöthigenKlugheit die Fälle genau zu bestimmen, wo sie demKayſerſchnitt, oder andern gleichgefährlichen An-grissen
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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