de vielleicht der Krampf der Gebährmutter nachge-lassen, und die Natur das Kind so viel eher wegge-trieben haben; wenigstens wäre durch die dadurchverhoffentliche Nachlassung des Krampfes der Ge-bährmutter, die Wendung und Hervorziehung desKindes um so viel erleichtert worden. Allein manfürchtete schlimme Folgen vom Mohnsafte wegen ge-machter Operation; und daß an der anderen Seitedie Ursache des Krampfes von der Art seyn möchte,daß diese krampfstillenden Mittele jederzeit frucht-loß bleiben möchten. Sie blieben daher unversucht.F. Auch sollte ich denken, es stürben vieleKindbetterinnen an den Folgen der gar zu lange ge-dauret habenden Operationen. Wie öfters siehetman nicht Kindbetterinnen unvermuthet sterben, beywelchen zwar die Wendung des Kindes glücklich ver-richtet worden, wo aber die Lage des Kindes undKrampf der Gebährmutter sehr viele und lange an-haltende Handgriffe erfoderten? Bey vielen werdenzwar freilich verborgene Verletzungen der Gebähr-mutter an solchem Tode Schuld seyn können: allein,sollten nicht einige an den nemlichen Folgen sterben,wö, wie die Erfahrung lehret, diejenige an ſter-ben, welche nach heftigen ausgestandenen Schre-cken und dabei gehabten Bewegungen, Fiebere be-kommen, und alsdann nach Prosper AlpinsAussage, mehrentheils sterben? Wie vielen Schre-cken, Furcht, Schmerzen, welchen heftigen inne-ren und äusseren Bewegungen der festen und fläßi-gen Theilen sind die Kindbetterinnen nicht mehren-theils bey widernatürlichen Geburten, wo die Hülfeder Kunst erfodert wird, ausgesetzet? Sehr oftstellet sich alsdann nachher, an statt des Milchfie-bers,
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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