Druckschrift 
1,[1] (1779)
Entstehung
Seite
116
Einzelbild herunterladen
 

115den Auflösungssaft gleichförmig vermischetsind, dieser letzte gleichsam in lauter kleineflüssige Kugeln gleichmäßig getheilet wird,von denen die Theile des aufgelösten Körpersgleichsam der Kern sind, da sie die Stof-fen des Menstruums rund um sich anzuzihenscheinen. Weil nun aber ferner der Auflö-sungsſaft nur eine beſtimmte Menge der auf-gelösten Theilcher in sich nehmen kann, daer diejenige, so über das erforderliche Maßsind fallen läßt; (*) so muß das aufgelösteTheilchen(*) Das Vermögen des Auflösungssaftes Körperaufzulösen ist sehr weit ausgedeut; denn es istbekannt, daß ein Saft, der schon bis zurSättigung ein Salz in sich genommen, nochverschidene andere Salzen anstösen, und ent-halten könne, ohne ersteres fallen zu lassen.Die Ursache hievon kann ein minderer Gradder specifiken Schwere der später zugemischtenKörpern sein. Allein einige Erfahrungen, diehierüber noch anzustellen sind, überheben michder Mühe dieses daraus zu entwickeln, weilkeine Erklärung gültig ist, wenn ihr dieBeobachtung widerspricht.