„Aann es mehrere Mama's geben?" fragte er.
„was sprichst du für Dummheiten!"
Die Frau lachte, walia gefiel dies Aachen abernicht: man sah, daß die Frau gar nicht lachenwollte, und daß sie es gezwungen tat. LinigeAugenblicke schwiegen beide.
„Rannst du schon lesen! Du bist aber einkluger Kerl." lvalia schwieg.
„was für ein Vuch liest du denn."
„von Bona, den f)rinzensohn," sagte waliamit ernster würde und man sah, daß er demgroßenVucheeinGefühlderAchtung entgegenbrachte.
„Ach, das ist wahrscheinlich sehr interessant!Lrzähle mir doch etwas daraus!" bat die Frauschmeichelnd.
Und wiederum lag etwas unnatürliches, falschesin dieser 5timme, sie suchte weich und mild, wiedie 5timme der Mama zu sein, blieb aberstechend und scharf. Dieselbe Falschheit lag inden Bewegungen der Frau; sie bewegte sich aufdem 5tuhl hin und her, streckte den Hals nachvorn aus, als ob sie sich anschickte, langeund aufmerksam zuzuhören; als walia ungernzu erzählen begann, wurde sie ganz nachdenklich,ganz finster wie eine Laterne, der man ein