König Winter:
In kriegerischer Absicht kam ich her, —
Und nun!? — ich bin besiegt, bin überwunden!
Mein Eisesschwert, ich kann's nicht heben mehr,
Ihr Ende hat die Kampflust hier gefunden!
Die Schönheit habe ich geseh'n! — erst jetzt,
Erst heute, hab' ich sie erkannt voll Wonne!
Mich hat in eine and're Welt versetzt
Der Schönheit Strahlenglanz der Schönheit Sonne!
Ein Ein's ist Sonn und Schönheit! — ach, — ich kannte
Die Göttliche ja nimmer, die mich bannte! —
Vor ihr ich weiche, — die gekommen hier
Im Bund mit Lenz und Liebe! — ja, — ich weiche, —
Ich beuge mich in Anbetung vor ihr —
Und will kein Unheil stiften ihrem Reiche! —
O Schönheit, ja, — so hast Du mich besiegt!
Willig will wandern ich in nord'sche Wüsten;
Der mächt'ge Winter Deiner Macht erliegt,
Denn gegen Dich, wer könnte da sich rüsten!?
Hinschmelzend treibt mich fort ein weiches Rühren
Und nur getrost mag Lenz und Lieb' — regieren!!
König Winter wendet sich zum Gehen. Seine Gefährten zögernnoch, werden aber von den Gnomen mit fröhlichem Gekicher von dannengetrieben.
Die Gnomen:
Hihi — hihi — hihi — hihi — hihi!! —
Chorgesang; und Tanz der Frühlings- und Blumen-Geist r.Der Vorhang schliesst sich.
Ende.
ii