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5. Chirurgischer Theil C (1884) Kasuistik der im Kriege gegen Frankreich 1870/71 nach Verwundung durch Kriegswaffen auf Verbandplätzen oder in Lazarethen der Deutschen Heere ausgeführten grösseren Operationen : in tabellarischer Anordnung
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V. Trepanation der Schädelknoehen.

Band V

"V. Trepanation der ©cliädelknoclien.

1- Deutsche.

a. Geheilte Fälle.

ßaiul

[4L

Lfd.

No.

Lazarethu. s. w.,woselbst

dieOperation

vor-genommen

ist

Truppentheil

und

Name

des

Verwundeten

Art und Datum

der

Verwundung

Indikation

für dieOperation

Art, Körperstelle,

Tag der

Operation,

Operateur

Methode

und

Bemerkungen

zur

Operation,

Behandlung

Verlauf

Ausgang,Tag desAbganges,Todesartu. s. w.

Sat

Bemerk

im.

Reserve-

lazareth

Wiesbaden.

1. Garde-Regt. z. F.,

Leibkomp.,HeinrichBauer.

Granatsplitter-

streifschuss am

rechten Scheitelbein

18. 8. 70.

Resektion eines2 cm langen, 0,5 cmstarken Knochen-stücks.

Nicht gestört.

Heilung mit

2 cm langer

adhärenter

Narbe.

Heilungvollkomma

3. Feld-lazarett!

VII. Armee-korps,

Saarbrücken.

2. Schles.Gren. Regt.No. 11,2. Komp.,DanielEigen-willig.

Schussfraktur des

Scheitelbeins durch

Gewehrschuss

16. 8. 70.

Eingekeilte Kugel.

Trepanation.Scheitelbein21. 8. 70,Dr. Lange.

Gut, keineKomplikationen.

Geheilt.

1. 10. 71

dauernd j«

invalide

temp.gänzl«

erwerbs-

unfähig

entlasssei

Et

Etappen-InspektionII. Armee-korpsKaisers-lautern.

Kaiser

Alexander

Garde-Gren.

Regt. No. 1,

2. Komp.,

Wilhelm

Goddum.

Streifschuss

am Scheitel

18. 8. 70.

Trepanation26. 8. 70,Dr. Braun.

Geheilt.

10. 10. |

entlasse!

Pat. i.-t an

Arm u. Bi

6. Württemb. Württemberg,Feldspital, I 1. Inf. Regt,Rentilly. Soldat

GeorgSchneider-han.

Schuss

in den Hinterkopf

mit Knochenbruch

2. 12. 70,

Villiers u.Champigny.

Depression

des Schädeldachs.

Beginnender

Trismus.

Resektiondes Schädels und

Entfernung der

deprimirten Splitter

22. 12. 70,

Oberarzt Klein.

4. 12. 70 bis 17. 2. 71

6.Württemberg. Feld-spital Rentilly.

15.2.71 bis 13.3.71Spital Zellen-

gefängniss Heilbronn.

Geheilt Letzte

13. 3. 71. Untersuch)

-------------------- 2. 7. IS

Häufige Eingenommen!des Kopfes. Eingewurze!Schwindel.

2. Garde-

Regt. zu Fuss,

2. Komp.,

JohannHerrmannSchulten.

Etappen-InspektionII. Armee-korps,LazarethKaisers-lautern(Schulhaus u.Baracken).

Filiallazareth, 1 Bayer.Münzgebäude, 4. Jäger-Bat..Würzburg. Mathias

Arzmüller.

Schussfraktur

des Stirnbeins

18. 8. 70.

Extraktion der

Kugel u. Trepanation

30. 8. 70,

Dr. W. Michaelis

und Dr. Braun.

Mit Heyne'sOsteotom.

Geheilt15. 6. 71.

b. Fälle mit tödtlichem Ausgan

Reserve-

lazareth

Liulwigsburg.

Schuss

in den Hinterkopf

2. 12. 70,

Loigny.

Württemb.

7. Inf. Regt.

Soldat

Ferdinand

Bauer.

Schussverletzung am

Schädel mit

Impression des

Knochens

30. 11. 70,

Villiers und

Champigny.

Starke Gehirn-zufälle , obwohl beider Aufnahme am13. 2.71 die Wundefast vollständig ge-heilt war.

Trepanation Gleichzeitig jNach der Operation

Mitte Februar 71, [Entfernung mehrererj Besserung derDr. Dietlmaier. loserKnochensplitter. Gehirnerscheinungen

welche jedoch nach

14 Tagen neuerdings

auftraten.

Irreponihle

Depression des

Schädeldachs,

eiterig jauchige

Encephalomeningitis,

Trepanation

des Schädels

8. 12. 70,

Dr. Ott.

Vergl. Württemberg.Korrespondenzblatt.

Stirbt 12 Stunden

nach der Operation,

erster Aufenthalt

unbekannt,

6.-8. 12. Reserve

lazareth

Ludwigsburg.

Tod13 3. 71.

Gehirn-

abszess

mehrere tl

Projektil»

im Gehi

Tod8. 12. 70,

Todes-ursacheEncepH