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Die Buchdruckerei des Jakob Köbel, Stadtschreibers zu Oppenheim, und ihre Erzeugnisse (1503 - 1572) : ein Beitrag zur Bibliographie des XVI. Jahrhunderts
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des Adressaten Magister Ulricus scholasticus Viemiensis fehlen zwar positiveAnhaltspunkte Nach HormayrWien, seine Geschichte und Denkwürdig-keiten" II. Urkunde LIX erscheint in einem Dokumente von 1287 ein Ulricusmedicus et scholasticus Wiennensis als Zeuge. Nach PezAnccd." T. I(Dissertatio isagogica LXX) bewahrt die Bibliothek des Klosters Zwcttel einManuscript (saec. XIV)Conimentarius in minorem Priscianum seu principiagrammaticae" und in München befindet sich ein gleichzeitiger CodexLiberde clave intentionum". Der Autor beider Schriften soll unser Ulricus sein.

186) Soll 1271 stehen, denn das erwähnte Concil wurde 1274 gehalten.

187) Um 1271 lehrten zu Prag die Magister Ocko und Bohumil Gram-matik und Logik und Magister Gregor aus dem adeligen Geschlechte derZajice von Wartenberg las über die libri naturales des Aristoteles. (Tomek,Gesch chte der Prager Universität" p. 2.) Gregor war 12961301 Bischofzu Praig.

188) In den beiden Verzeichnissen des Peter von Arbon suchen wirdieses Werk vergebens. Es scheint also schon frühzeitig aus der AdmonterBibliothek abhanden gekommen zu sein. Die Münchener Hof bibliothek besitztdavon eine Handschrift mit dem erweiterten Titel: ,,. . . et de proelio regisEudolfi contra regem Bohemiae Ottocarum.

189) Cod. 96 (XIV).

190) Cod. 532 (XIV). Unter dein Titel: De incarnatione. Am Endeein gleichzeitiges Mittel gegen den Bücherwurm mit der Note: Hec librariusin Gemnyk (Karthause Gaumig in Niederösterreich) ex caritate.

191) Soll in einer Zwettler Handschrift (saec. XIV) sich erhalten haben.

192) Beide Werke scheinen verschollen zu sein.

193) Nur im Cod. 456 (saec. XV) noch vorfindlieh.

194) Cod. 547 (XIV).

195) In Admont nicht mehr vorhanden. Gilt auch von dem im Kata-loge folgenden WerkeDe ca'usis etc."

196) In der Bibliothek zu Zwettel.

197) Cod. 397 (XIV). Beginnt aber: Propter ainicorum et faniiliariiundilectiönem.

198) Cod. 551 (XIV).

199) In der Hofbibliothek und in jener des Schottenstiftes zu Wien.Engelbert schrieb den Tugendspiegel für die Prinzen Albrecht und Otto,Söhne des Kaisers Albrecht I. Zeit der Abfassung zwischen 13061310.

200) In unserer Bibliothek nur ein Fragment des IV. und V. Tractatesim Cod. 600 (XIV).

201) In demselben Codex. Abt Valentin von Admont stellte dieseSchrift dem Caspar Brusch für die erste Edition (Basileae 1553 8°) zur Verfügung.

202) Handschrift (saec. XIV) zu Zwettel.

203) Cod. 492 (XIV).

204) Cod. 509 (XIII) und 405 (XIV).

205) Vergl. Note 188.

206) Fehlt zu Admont.

207) Nur in der AbhandlungDe passione domini seeundum Matthäum"nennt Engelbert im Texte das Jahr 1327. Sein erstes Werk:De electioneregis Eudolphi" ist nach Engelbert's eigenen Wortenoccasione sc offerenteper aduentuin tunc electi regis Eudolfi in Austriam eomposui" auf das Jahr1276 zu setzen.

208) Cod. 3 (X). Zuerst das Vocabular des Bischofs Salomo von Kon-stanz. Daran reiht sich das Prognosticon Juliani episcopi Toletani und Mar-bodi de gemmis Enehiridion. Der Codex zeigt deutliche Spuren einstigerBefestigung an einer Kette (Codex catenatus).

209) Cod. 82 (XII).

210) Cod. 437 (XIII). Die Gemma animae von Honorius Augustodu-nensis. Der zweite Tractat hat einen gewissen Henricus zum Verfasser.

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Beiheft 4. 5