— 30 —
math. Büclierkenntnis II, 99. nach Hirsch, millen. II n. 284.
Dieselbe Schrift, andere Ausgabe.
German. Museum No. 6477. 4°. — Wahrscheinlich einerlei mitPanzer, Annalen II, 235. — Auch Darmstadt (P. 4999. 4°) be-sitzt einen derartigen defecten Druck.
14. Profecey | Wüderbarlicher zukünf- | tiger ding die sich jtzundt ge-
wisszlich emeu=|wen, vnd biss nach ende des Endtchrists | er-scheynen, vnd nach seiner sichtigk | liehen vffart, vnnd nit ehe,jr | ende erreichen werden. |
Zu dem Kauffer.
Ich schreib vnd sag warlichen wie
All Volck gross Üppigkeit übt hie
Clarlich, wan man es wil verstan
0 Mensch lass dirss zu hertze gan,
Bedenck die Ewangelisch 1er,
Keyn spyl, keyn schwur, kein falsch treyb mer,
On vnderlass schick dich zu Gott
Behalt sein lieb, ehr sein Gebott.
Er ist deinthalb geysselt worden
Lästerlich am Creütz gestorben,
Lass dirss zu hertzen gan bitt ich,
So hilfft vns Gott inss Hymelreich, etc.Am Ende: Getruckt zu Oppenheym.
0. J. (c. 1522). 6 Blatt Quarto mit Titeleinfassung. Unter demTitel 2 kleine Holzschnitte. Auf 3 Blatt 2 Würfelspieler aneinem runden Tische sitzend. Zusammen 6 Holzschnitte. Zeile1 —10 der Titelverse giebt als Akrostichon den Namen:Jacob Köbel.
Ex. Wien, München, germ. Museum (No. 4976). — Weller No. 2111.— Correspondenzblatt 1876, 42. k.
15. Eyn Neüwe Gedicht | Wie die Lant bescheisser,'Zvvyecker | Oren-
beysser, Bleer, Meinster, Hey= | ligman, vnd Störck, die freye vii| Voperten (Das sein die einfaltige, Auch etwan | die fürwytzigenvnd Geytzigen, über dye | Hellergen), Betrygen, Leychen, | vndüberfüren, deren viele | ir fürwytz gebüsst | wirdt. | Auch Jndes Schyllers done zu syngen. | Mit 2 Einleitungen in 11 und28 Verszeilen, dann das eigentliche Gedicht mit 230 Verszeilen.Unter dem von einem vollständigen Kartenspiele eingerahmtenTitel die 2 Würfelspiele der „Profecey", daher Druck Köbels.Beginnt: Eyn Freye in des vetzers hauss
Drey Zwyecker hetten dretten aussZu Binge an de reyne etc.
0. 0. u. J. (Oppenheim ca. 1522). 6 Blatt 4°.
Ex. Wien und Berlin. Cf. Hoffmann, Findlinge I, 86. — WellerNo. 2112.
488