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Die Buchdruckerei des Jakob Köbel, Stadtschreibers zu Oppenheim, und ihre Erzeugnisse (1503 - 1572) : ein Beitrag zur Bibliographie des XVI. Jahrhunderts
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Ex. in Berlin, Mainz St.-Bibl. (defect). Mit Holzschnitten.

Graesse, tresor IV, 37. v. d. Haardt, autographa Lutheri III, 27.Hoffmann-Haupt, Altdeutsche Blätter I, 278 f. Correspondenz-blatt 1876, 51. Naumann, Archiv VI, 164.

38. DEr Newe grosz Ro= | misch Cal ender, mit | seinen Ausslegüngen,

Erclärungen, | vnnd Regeln, Wie mau alles das, so | darinnbegriffen, leichtlich, verstcndt* | lieh, vnnd warlich, erlernenmage: ytzundt, von dem Hochgelerten, der Astronomey vndMathematic, | Meynster Johann Stoffler, vonn Justingen, | derLoblichen Vniuersitet Tübingen | Ordinarius: aussz Latin, in |Teütsche Spracli | verwandelt. | Lindenblatt. | Mytt wüssenKayserlicher | Maiestat etc. vnnd besondern Freyheiten vndGnaden, | mit auffgesätzter Pene, nämlich Zehen Marck Lotigs |Goldts etc. (wie in dem Latinischen Calender ingeleipt) | nitnachzütrücken, offenbaret, j Jn dem Jar 1522. | Getrückt zuOppenheym. | Mit Kandbordttre.

Die Vorrede Köbels ist datirt: Oppenheim 31. März 1522. 6 -f-XXXHII Blatt, dann Tafel der Künigrych, Fürsten etc. mitStädteansichten 6 Blatt, dann der Calender mit 43 Blatt. Schluss-schrift: Hie ist: das Furtreff licli Werck, disz Kalenders | Vondem Hochgegrünten Astronomo Johänes Stofflern von Justingen |volendet, Vnd von Jacob Kobeln Statschreibern zu Oppe- |lieym getrückt Am 24. tag des Mertzen. Jm | Jar Christi VnsersSeligmachers | 1518. |

folio.

Exx. Darmstadt (2mal, G, 1035 und G 1036) Mainz, St. Bibl., Mar-burg, Heidelberg, Nürnberg, germ. Museum, Tübingen, Bibliothekdes Bodenseevereins. Scheibel, Einleitung zur mathematischenBücherkenntnis II, 96. Hirsch, millen. IV, p. 251. Corre-spondenzblatt 1876, 51. Büttinghausen, incunabula p. 18.Steiff, Buchdruck in Tübingen p. 242. Naumann, Archiv VI,163. Graesse, Literärgeschichte III, 1, 928. Kehrbach,mon. germ. paedag. III, 269. Moll, Stöffler p. 23.

39. Gcdultigkait | Eyn New zusamme getra | gen Ermanung vnd Er-

klärung der Tuged | der Gedult. Dem Strengen Herre Hansen jLandtschaden zu Steynach, Ritter oc. zuge | schrieben. Darinner herinnert wirdt in seine Leyden vnnd Schmertzen desszPodagrams, vnnd andern | widerwertigkeyten, Gedult zuhaben.

( Was Gedult sey.

\ Welch Gedult böss, vnnd welche gut sey.

HMt_ J Wag die Gedul( . G()ttes ge y_

auch in, j Nutzbarkeit fracht so aussz gedult entspringe.( Viel and' Christlicher guter Ler vn Ermanüg.(Zwei Bibelsprüche: Math. 5. Luce 21 mit 3 Zeilen. Darunter einHolzschnitt Gott auf drei am Boden Liegende mit einem Pfeile

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