I HI. Allgem. Theil.
I. Abschnitt: Gliedabsetzungen und Gelenkaussägnngen.
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■nks 1 ) durch Verwundung mittels Tabatiere - Ge-
; äe s veranlasst.
Von Verwundungen durch blanke Waffen führte'nmal ein Säbelhieb durch das Olecranon zur Aussägung,,. Eiienbo°'engelenks mit tödtlichem Ausgange. 2 ) Einff ,jter wegen gleichartiger Verletzung an demselben
Wie von den Verwundungen,') so entfällt auch vonden Aussägungen die etwas grössere Zahl auf die Gelenkeder rechten Körperseite (Uebersicht XXXV) und zwarbei sämmtlichen Gelenken mit Ausnahme des Hand- undHüftgelenkes; bei dem Schultergelenk sind die Zahlengleich (rechts nur 1 Aussägung mehr als links). Die
Pelenk Resezirter wurde geheilt. 3 ) Auch eine Stichwunde i Sterblichkeit war nach Verwundungen der beiderseitigen
, Oberarms dicht über dem Ellenbogengelenk veranlasstezunächst die Aussägung dieses Gelenks; der VerwundeteIstarb nachdem vergeblich versucht war, ihn durch Ab-setzung im oberen Drittel des Oberarms zu retten. 4 )Siehe V. Band dieses Berichtes S. 535 Xo. 45.*) Siehe ebendas. S 496 No. 90.
3i Siehe Gurlt, S. 1201 No. 10. (Vergl. Anmerkung 3 zuVorstellender uebersicht XXIX.)
i) Siehe Gurlt, S. 1202 No. 11. (Vergl. Anmerkung 3 zuIforstehender Uebersicht XXIX.) — Wegen einer Aussägung des■lenbogengelenks nach einer Hiebwunde bei einem Franzosensiehe gleichfalls bei Gurlt, S. 1202 No. 13.
Gelenke eine fast völlig gleiche (35.8 # bei Verwundungender rechtsseitigen, 35.5 § bei solchen der linksseitigen Ge-lenke); nach Aussägungen entfällt die höhere Sterblich-keit — anders als bei den Gliedabsetzungen 2 ) — auf diean der linken Körperseite verrichteten. Letzteres Gesammt-ergebniss ist nur durch die Aussägungen des Ellenbogen-,Hüft- und Fussgelenkes bedingt; bei den übrigen Gelenkenweisen die rechtsseitigen Operationen die häufigeren Todes-fälle auf.
') Siehe Speziellen Theil dieses Bandes, S. 11.2 ) Siehe vorstehend S. 227.
Uebersicht XXXV.| Znsammenstellung von 842 in elenkaussägungen bei Deutschen 1870/71 nach derverwundeten bezw. operirten Körperseite.
Stelle der Aussägung
Hechte Körperseite
Linke Körperseite
i
operirt
davon gestorben
operirt
davon gestorben
|
absolut
aufhundertOperirte
absolut
aufhundertOperirte
1
2
3 4
5
6
7
i
141
204
11
3
8
28
36
5
60
57
7
2
6
25
13
• 1
42.528.o63.666.675.089.336.120.0
140
174
14
1
19
26
30
2
5451
8
19
2218
38 6
0
;.!15ii
Fussgelenk........
29.357.1
lOO.o
84.660 o
k
1
Summe ....
436
171
39.2
406
172
42.3
E. Komplikationen vor Ausführung derGelenkaussägung.
Sfebenverletzungen. — Blutungen, Wundkrankheiten|d sonstige Komplikationen. — Operative Eingriffe.)
Ausser der die Gelenkaussägung veranlassenden Wunde
1 bei 49 (= 5.5 § sämmtlicher) Deutschen Eesezirten
«h anderweitige Verletzungen (Uebersicht XXXVI)
richtet, darunter bei 22 später Gestorbenen. Die Sterblich-
nach den mit Neben Verletzungen komplizirten Gelenk-esägungen betrug somit 44. 9 # (gegen 40.o £ bei sämmt-
SmUts-BericW über die Deutschen Heere 1870/71. III. Bd. Allgem. Theil.
liehen Operationen dieser Art). Unter den Nebenver-letzungen befinden sich 6 durchbohrende Brustwunden,')5 Schussbrüche von Knochen des Schädels, Gesichtes undRumpfes, 2 ) 7 sichere Schussbrüche und Gelenkwunden anden Gliedmaassen, 3 ) 6 mehrfache anderweitige Ver-letzungen. 4 )
») Siehe Uebersicht XXXVI No. 7, 13, 16, 17, 37, 38. -Ausserdem vielleicht No. 9.
2) Siehe ebendas. No. 10, 18, 19, 22, 48.
>) Siehe ebendas. No. 14, 20, 21, 28, 30, 36, 42.
*) Siehe ebendas. No. 19, 21, 29, 46, 48, 49.(Folgt Uebersicht XXXVI u. XXXVII. Portsetz. d. Textes auf S. 285.)
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