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I. Kapitel: Kriegschirurgisehe Anschauungen zur Zeit des Dentsch-Französisehen Krieges u. s.w. Band III. Allgem. Theil I j
Tabelle II.
Uebersicht über die Zeit des Todes bei den im Inlaiide gestorbenen Deutschen Verwundetenvom Tage ihrer Ankunft in einem einheimischen Lazarethe an gerechnet.
ss
0
K-3
1
2345
«
7
8
9
10
11
12
18
14
Verletzte Körpergegend
Schädel ..........
Gesicht ..........
Hals...........
Brust...........
Unterleib.........
Summe für Kopf und Rumpf
Oberarm ..........
Unterarm.........
Hand...........
Oberschenkel ........
Unterschenkel ........
Puss...........
Summe für die GUedmaassen
Qesammtsumme
Der Tod erfolgte
4
<N
CO
■*
in
s
s
g
E
03
C3
ö
0)
Tage nach der Ankunft
8 9
6
6
12
3
112181
27
22213
esDG
10
3612
24713
11 12
39
7
4
57
30
21
7
4
55
27
13
10
2
5513
ja
o
14
106
28
10
214
83
15
223
5424
23 13
5
19
1
11341.
13
S 10
III
10
11
15 37 33 23 30
110
1361213233
137
15110161517
114
13
5
15
181010
80
161211111514
441
57
2448586344
103
221010191720
CO
s
16
15
10
:c3
17 18
5 N
321
2529
34
9
2976
60
18
1
3
19
13
3
1612
Ml4S131
31llHC
19 m
202020836822
12«
70
ISO
74
71
79
294
98
33
57
233
211
185
159
735
201
67
117
252
Je geringer der Prozentsatz der im Inlande Ver-storbenen sich darstellt, desto zurückhaltender verfuhr manoffenbar bei der Evakuation von Verwundeten der be-treffenden Kategorie. Es ergiebt sich danach hinsichtlichder thatsächlich erfolgten Heimwärtssendung eine Stufen-leiter, welche mit den Vorschriften der Feld - Sanitäts-Instruktion und mit kriegschirurgischen Lehren sehr voll-ständig übereinstimmt. Von schwerer Verwundeten evakuirteman nämlich
am wenigsten solche mit Halswanden,
demnächst solche mit Unterleibswunden,
„ „ „ Brustwunden,
„ „ „ Schädelwunden,
„ „ „ Oberschenkelwunden,
„ 55 55 Unterschenkelwunden,
„ „ ,, Oberarmwunden,
„ „ „ Gesichtswunden,
„ »5 55 Unterarmwunden,
„ 5i 55 Passwunden,
am häufigsten „ „ Handwunden.
Dass man überhaupt mit der Evakuation Schwer-verwundeter im Allgemeinen keineswegs eilig zu Wefijlging, zeigt deutlich nachstehende Zusammenstellung, nament-lich wenn man — wie es sich gebührt — auch hierbei die |oben berührten Verhältnisse nach den ersten, naheGrenze geschlagenen Schlachten berücksichtigt. Es starben I(Längsspalte 11 in Tabelle 1) in der ersten Woche nach I
der Verletzung:
auf dem
im
Krj
egsschauplatze
Inlande 1
in Folge
von
Schädelwunden
. 332
6
55 55
55
Gesichtswunden .
27
—
55 55
55
Halswunden . .
84
2
55 55
55
Brustwunden . .
80(3
3
11 55
»5
Unterleibswunden
868
i
55 n
55
Oberarmwunden .
72
6
55 55
55
Unterarmwunden .
8
1
11 55
55
Handwunden . .
2
—
55 51
55
Oberschenkelwunden
. 170
1
55 55
55
Unterschenkelwundei
l 49
2
55 11
55
Fusswunden . .
8
—
Summe
> 2426
25