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sich der grosse Herd, durch einen weiten Mantelüberdeckt; der Rauch zog ab durch die Ocffnungin dem Bogen, auf welchem sich oben der Schorn-stein erhob.
Gehen wir von aussen die massive Treppehinauf, so treten wir links in die Schlosskapelle,ein schöner gewölbter Raum, jetzt mit Gemäldendurch den Maler Professor W. Spatz in Düsseldorf
geschmückt.
Die grosse westliche Wand enthält
eine grosse Darstellung „Die Verkündigung desChristentums durch den Apostel des BergischenLandes, den heil. Suitbertus." Die übrigen Wändeenthalten eine allegorische Darstellung. Gehenwir zurück durch die Hauptthürc, so gelangenwir links in den kleinen Festsaal, die Kemnate.Dieser Raum ist provisorisch möbliert; später sollderselbe mit Gemälden und passenden alten In-ventarstücken ausgestattet werden.
Der grosse Saal rechts, der Rittersaal,wird mit grossen Wandgemälden durch ProfessorClaus Meier in Düsseldorf geschmückt, welcheaus der Bennschen Geschichte,
Darstellungen
namentlich solchen Ereignissen, die mit der Burg
und dessen Besitzer in Zusammenhang stehen,bringen. Die Gemälde, welche zur Hälfte fertigsind, werden voraussichtlich Ende 1903 vollendetsein. Die Mittel zu der Bemalung des Saales imBetrage von 50 000 Mark hat der Rheinisch-West-fälische Kunstverein gestiftet, während die Gemäldeder Kapelle durch das Kultusministerium ausStaatsmitteln gestiftet sind.