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Die Treppenhaus-Fresken von Carl Gehrts
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9welches er geschrieben, mit Darstellungen

versehen soll. Der Genius weist ihn zurückund macht sich so am Rande des Abgrundeswieder frei. Durch eine edle That reinigt ersich von den Schlacken dieser Zeit, und er-scheint in der letzten Lünette als Freundin Als Freundindes Volkes, dasselbe in der Kunst unter- des Volkes 'weisend. So findet der obere Cj'klus denschönsten Schlufs.

Wenden wir uns nunmehr zu den grofsenWandgemälden, welche einzelne Kunstepochendarstellen, so finden wir rechts neben der im Anfang.Eingangsthür die prähistorische Zeit. Es istdürre Novemberzeit, der Feierabend naht undder Künstler legt eben die letzte Hand an dasvollendete Götzenbild, indem er die Runen-Inschrift in den Stein meifselt. Eine Familienaht sich ergriffen vor dem Götzen, den sienun nach langer Arbeitszeit fertig dastehenderschaut, und die Mutter kniet mit demlieblichen Kinde im Arme vor dem Stand-bild, während ihr Sohn und der Vater vollEhrfurcht in die sinkende Sonne schauen.

Das griechische Bild an der Längswandschildert einen der erhabensten Momente der Höchstehellenischen Kunst: Phidias zeigt dem Volke ^gj* e ^das Modell des olympischen Zeus, jenes Bilder- ^ lterthuwerkes in Gold und Elfenbein, welches vonden Alten in allen Tonarten der Begeisterungals der Höhepunkt des in der Kunst Erreich-baren geschildert wird. Die Scene ist aufdie im Sonnenglanz strahlende Akropolis ver-