PAUL v. WINTERFELD
DEUTSCHE DICHTER
DES LATEINISCHEN MITTELALTERS
IN DEUTSCHEN VEESEN
Herausgegeben und eingeleitet von Hermann Reich
3. und 4., mit neuem Vorwort versehene Auflage
1921. LX, 542 Seiten 8°. In Leinen EM 9.—, in Halbpergament EM 13.—
„In der umfangreichen Einleitung bietet der verdienstvolle Herausgeber eine eingäng-liche Schilderung von Winterfelds Leben und Entwicklung, ferner eine lesenswerte Ein-führung in das gesamte Gebiet der mittelalterlichen Dichtkunst, insbesondere auch überden Mimus als Quelle des Eudlieb und der humoristischen Dichtung des Mittelalters, so-wie über die Goliardendichtung und das fahrende geistliche Volk, Ausführungen, die erdurch den Anhang über die Dichterschule St. Gallens und der Eeichenau unter den Ka-rolingern und Ottonen, Stilfragen aus der mittelalterlichen Dichtung, Hrotsvits literari-sche Stellung und über den Mimus im Mittelalter ergänzt." Literarisches Zentralblatt
GUSTAV EHRISMANNGESCHICHTE DER DEUTSCHEN LITERATUR
BIS ZUM AUSGANG DES MITTELALTERS
EESTEE TEIL: DIE ALTHOCHDEUTSCHE LITEEATUE.Neuauflage erscheint Herbst 1931.
ZWEITEE TEIL: DIE MITTELHOCHDEUTSCHE LITEEATUE.
I. Frühmittelhochdeutsche Zeit. 1922. XVIII, 358 S. 4°. Geh. EM 10.50, Leinen EM 13.50
II. Blütezeit. 1. Hälfte: Das höfische Epos bis auf Gotfrid von Straßburg. 1927. XVII,350 Seiten 4°. Geheftet EM 13.50, in Leinen EM 16.50. — 2. Hälfte erscheint 1932.
„Das Werk kann nur als eine ganz ausgezeichnete Leistung beurteilt werden, die für alle,die sich ernstlich mit dem Gegenstand zu beschäftigen haben, von höchstem Werte, ist.Der Verfasser beherrscht den Stoff vollkommen, und er hat alle Fortschritte der Forschung,und deren Einzelergebnisse sind in den letzten 20 Jahren sehr erheblich gewesen, sorg-fältig in seine Darstellung hineinverwoben. Diese Abschnitte erheben sich zu einem er-freulich lebendigen und in mehr als einer Beziehung fesselnden Vortrag."H. Jantzen in der „Literatur"
ELISARETH BUSSE-WILSONDAS LEBEN DER HEILIGEN ELISABETH
VON THÜRINGEN
DAS ABBILD EINEE MITTELALTEELICHEN SEELE
1931. VI, 349 Seiten gr. 8". Geheftet EM 12.—, in Leinen EM 15.—
Die Verfasserin bietet unter Erschließung der ganzen quellenmäßigen Ueberlieferungauf der Grundlage psychologischer Forschung die erste streng historische Biographieder Heiligen Elisabeth. Wir gewinnen aus ihrer Darstellung einen ganz neuen Blick aufdiese von der Legende umwobene Gestalt, den Blick auf ein wahrhaft tragisches Frauen-schicksal von gotischer Größe. Wir erhalten zugleich ein für die Erkenntnis jener Zeitbedeutsames Abbild mittelalterlicher Gesellschafts- und Seelengeschichte überhaupt; ins-besondere fällt neues Licht auf die Erscheinung des Ketzerrichters Konrad von Marburg.Bei allem Streben nach historischer und psychologischer Wahrheit wird die Ehrfurchtvor den religiösen Mächten und dem Geheimnis der Persönlichkeit gewahrt.
CH. BECK'SCHE VERLAGSBUCHHANDLUNG MÜNCHEN