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fung oder doch die Forderung einer be»glaubigten Nachweisung früherer Vorberei-tung voraus; nur das Amt eines Bibliothe-kars ist bisher ohne alle Prüfung vergeben —ja wohl oft gradezu als eine bequeme Sine-curastelle fügsamer Gesellschafter oder alseine milde Versorgung verunglückter Erzie-hungskünstler ertheilt worden. Eben diess istdie vorzüglichste Ursache, warum unsre deut-schen Bibliotheken bisher weit weniger ge-leistet haben, als sie billig und nothwendighätten leisten sollen. Möge also künftig ei- :ne sorgfältige Prüfung der Subjecte diesemMangel abhelfen und zugleich das Amt ei-nes Bibliothekars ehren! Möchte aber auchdie äussere Stellung der Bibliothekare einewürdigere werden! Fast überall in Deutsch*land ist dieses Amt mit einer Besoldung ver-bunden, welche kein sorgenfreies Auskom-men gestattet. Den dringenden Lebensbe-darf sich zu erwerben, muss sich nun derBibliothekar mit fremdartigen Arbeiten allerArt abmühen; muss, wie redlich er's auch