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Die Bildung des Bibliothekars
Entstehung
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Kreis seiner Studien mit der Encyklopädie;nicht etwa, um eitel und selbstgefällig überAlles zu schwatzen, von der Ceder auf demLibanon an bis auf den Ysop, der an derWand kreucht; sondern um sich gleiche Ach-tung und gleiches Interesse für jedes Fachmenschlicher Kenntnisse anzueignen, ohnewelche er sich im Sammeln die betrübtesteEinseitigkeit zu Schulden kommen lassenwird, und um sich eine gründliche Kennt-niss des Wesens, der Theile, der Grenzenund der mannichfaltigen Berührungspuncteder Wissenschaften zu erwerben, deren erbei dem Geschäft des Ordnens stündlich be-darf. Von den Fertigkeiten, deren Ue-bung er nicht unterlassen darf, ist es hiergenug, das Gedächtniss zu nennen. Ist ihmschon ein treues und vestes Behalten vonTiteln, Namen und Zahlen zur leichternFührung seines Amtes unentbehrlich, so istes doch fast noch mehr ein sicheres Local-gedächtniss; denn derjenige Bibliothekar,der immer nur seinen Katalog handhaben