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kleine Kenntniss der ohnehin leichten he«hräischen Sprache ihm öfters gute Diensteleisten würde. Unerlässlich ist ihm ferner einernstes und tiefes Studium der Geschichte —in ihrer höheren Beziehung der Wissenschaftaller Wissenschaften, der Grundlage undder Regel alles wahren Studiums, ja des Lebensselbst — und es ist ihm desto unerlässli-chcr, je mehr seine ganze Stellung eine hi-storische ist. Wer für die Nachwelt wirkensoll, muss (nicht vermessen sei's gesagt!) ingewisser Art über der Mitwelt stehen; ermuss, obgleich stets aufmerksam auf alle Er-scheinungen in der letztern, nie sich zunachtretender Einseitigkeit hinziehen undnie durch locale und temporale Neigungenund Ansichten sich den ruhig-prüfendenBlick trüben lassen, und es ist diess destonothwendiger in einer Zeit, in welcher bei-nahe alle Wissenschaften in einer Krisesind, die sie von der historischen Bahnweggerissen und auf die hochschlagendenWogen der Meinungen und stets sich neu