'wenigen erfreulich scheinen möchte. Mitdem veränderten Geiste der Studien, mitder jetzt vorherrschenden Neigung zu eignerund unabhängiger Forschung und freierSchöpfung, mit dem allgemein gewordenenBestreben, das selbstständig zu verarbeiten,was früher nur gesammelt wurde, ■ endlichmit der Entstehung einer Menge literari-scher Werke hat er aufgehört, das Orakelfür Alt und Jung zu seyn, welches er ehe-mals war. Dem Leben entfremdet und sei-ner thätigen Einwirkung auf dasselbe be-raubt, bleibt ihm nichts anders übrig, alssich mit dem Archivar zu trösten, den jetztauch niemand mehr um Belege zu Deduc-lionen anzusprechen begehrt.
Es ist in der That merkwürdig, dassselbst die neuesten Schriftsteller über Bi-bliothekswissenschaft, Bibliothekare von Pro-fession, keine Ahnung von dieser Verände-rung gehabt haben. In unsrer bausüchtigenZeit, in -welcher man den ersten besten,-wie im