Einer.Alle.Einer.Alle.Einer.Alle.Einer.Alle.Einer.
23Wie frisch und munter rollt das Blut!Es rieſelt, wie die klare FluhtVon unſern Felſen rieſelt:Denn Lüfte, paradiesisch rein,Hauchſt, traute Heimath, du uns ein;Du gibſt uns Korn und Trauben.Ja, unsre Heimath — sie ist gut,Sie gibt uns Kraft und leichtes Blut.Wir leben alter Sitte treu,Wir fühlen muthig und uns frei,Und keine Kraft gelähmet.Das Recht des Menschen wird geehrt,Geſetz und Ordnung ſind uns werth,Kein Stand drückt hier den andern.Wir leben glücklich, leben frei:Drum fort mit neuer Schwindelei!Religion, die Hehre, stehtFest bei uns, ihre Fahne weht;Wir folgen ihrem Winken.Nur da, wo man ſie treulich übt,Und im Geschöpf den Schöpfer liebt,Nur da ists ächte Wonne.Bleib, Himmelstochter, bleib uns hold,Du lohnst mit mehr, als Kron und Gold.Wie kraftvoll die Gewerbe blüh'n!In nah und ferne Lande ziehnDer Berge wackre Söhne.Sie führen fremde Schätze heim;In ihrem Muthe liegt der KeimZu immer ſtolzerm Flore.Dank, Fleiß, dir, der ein ParadiesAus wilder Oede, werden hieß.Und unserm Fürsten geh es wohlIhm, der ſo ſanft und weisheitsvollDer Länder viel beherrschet.Um guter Kinder sich zu freun,Müß' Er noch lang uns Vater seyn,Noch unſern Enkeln leben!