1571
friden zwüschen uns zno beiden teilen jctz und hienach standfest (sin), stät und krcftig bclibe und nn cinandern ('vonuns und nnscrn nachkomen') trüwlich gehalten werde, sind diser bricfen zwen glich wysende s gemacht und jedemteil einer geben,*) Und zno innrer sicherhcit und gcziigknns aller Norgcschribnen hnnctcn und nrtiklcn sv Hubenwier vorgennmpten fünf Ort Luzcrn, Ury, Schwyz, Underwnlden und Zug, nls der ein teil, unser stett undländer gemein insigcl, und wier von Zürich, statt und lnndtschnft, nls der ander teil, unser j statt gemeininsigcl von wegen der statt, und wier vogt Steiger von Meilan und Rnody Claus von Pfeffikon, als vonbefelchs wegen gemeiner lantschaft Zürich, unser eigen insigelc, uns und unser nachkomen zuo beiden teilen,das (dcß?) also, wie obstat, zno binden und übcrsagen, an dis bcid brief henken lassen, so geben, ufgericht und jbeschlossen sind in der statt Zug am zwcnzgosten tag des manots Novcmbris, nach Cristns gehurt gezalt fünf-
zechenhnndert dryßig und ein jar.
Die Siegel hängen nicht in der beschriebenen Ordnung, sondern wie folgt: Zürich, Luccrn, Uri, Schwyz,Untcrwalden, Zug, je an Schnüren wie die Landesfarben (Schwyz nur an leinenen); dann Vogt Steiger undR. Claus, letztere an grünscidcncn Schnüren.
Gedruckt (im Auszug) bei Waldkirch, p. 373—375; Hclvetia II. (1826), 245—252, nach D. I.,aber mit übcrzahlrcichen kleinen Abweichungen; Hottingcr, Gesch. d. Eidg. VII. 497—504 (in modcrnisirterSchreibweise); Bullingcr, III. 247—253, nach D. I.; Blnntschli, II., 269—276; sodann bei Salat,im Archiv f. schwciz. Ref. Gesch. I., 328—332, nach beiden Jnstrnmentcn; in derselben Sammlung, Bd. II.
372—376.
Das Original, von Balthasar Stapfcr geschrieben, leidet besonders stark an überflüssiger Verdopplungder Consonanten nnd bedurfte deßhalb einer scharfen orthographischen Reinigung.
Im I. 1712 mußte das fünsörtischc Exemplar dieser Urkunde zurückgegeben werden. Beide finden sichjetzt unversehrt im Zürcher Staatsarchiv.
Friede zwischen de» V Orten und Bern. (Zweiter Landfricdc).Brem«»»'«-». l.'NU. er. No»c,»be».
Ttaatsaechioe Bern und L»ccr».
**)W.^ER diser nnchbenemptcn unser gnitdigosten nnd gnädigen Fürsten nnd Herren mit vollmächtigemgewalt nßgcsandt rates an.oelt, nämlich von wegen des dnrchlttchtigosten nnd cristenlichosten fürsten nnd herrens
(') fehlt im D. I.
»1 D-n Schlich-bs-h im D. I. M R. >». S. I2l«. >21».
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