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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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1568
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Claus Landolt, Vogt Steiger von Meilan, Ruody°) Claus von Pfcffikon uss der grafschaft Kyburg, und purSuter ab dem Horgerberg, von der lantschaft s Zürich; von uns beiden obgemelten Partyen mit befelch undvollem gwalt verfasset, scmlich spenn, zwytracht, uneinikeit, kricgklich empöruug, und alles das sich darusgefolget (und) darin begeben, allein zwüschcn uns beiden Partyen und denen, so in disem friden begriffen,güetlich zuo mitten, die hinzulegen, abweg zuo tuon und zuo befriden, welichs also durch > hilf und gnad desallmechtigcn beschechen, und semlicher zangk, zwytracht, uneinikeit, kriegs empörung, und was sich darin bisuff dise stund zwüschcn uns obgemelten partycn begeben hat, durch nachfolgend mittel und artikel güetlich undfrüntlich hingelegt und abweg getan, in maßen als hienach stat, dem ist also. I. ->. Zum ersten j so sollenund wöllen wir von Zürich unser gctrüwen lieben Eitgnosscn von den fünf Orten, desglich (°ouch^) ir liebMitbürger und lantlüt von Wallis und all ir mithaften, sy sycnt geistlich oder weltlich, by ircm waren unge-zwyfeltcu cristeulichen glonbcu setz und hienach in ircn eignen stetteu, lande», gcpieten und herlikciten genzlichungeargnwicrt I (und) ungetisputiert blibcn lassen, all böß fünd, nßzüg, geferd nnd arglist vermitten undhiudau gesetzt. 6. Hinwidcrum so wellen wir von den fünf Orten unser Eitgnosscn von Zürich und ireigen mitvcrwandten by irem glouben vuch bliben lassen, o. Wir von den fünf Orten behalten unsin disem friden luter vor alle, die uns sampt oder sunders s mit bürg und lautrecht oder in ander weg ver-wandt sind, ouch die so uns hilf, rat, bystand und zuozug bewisen und getan, also daß die hierinne luter mituns begriffen und verfasset sin söllent. cl. Hinwiderum so behalten wir von Zürich uns vor, daß die so unshilf, rat, bystand und zuozug getan vor und in disem krieg, es j sy(ge) im abschlug der profand oder in anderweg, daß die ouch in disem friden begriffen sin söllent. a. Wyter so behalten wir von den fünf Ortenuns vor und dingent luter die uss den sryen Aemptern im Ärgöw, (ouch) Bremgarten und Mellingen, sosich dien von Bern anhengig gemacht, inen zuozvgen und uns zuo überziechcu fttrschuob getan, desglichen ! stzdie Verner noch ufenthalten, deshalb inen der friden villicht nit annemlich sin, zuo dem unser Notdurft zuoußfüerung des kriegs gegen den Berncru will erfordern, daß man daselbs durchzug gehaben mög; deshalb wirsy jetzmalu in disem friden nit vergryfen lassen, s. Derglychen behalten wir ouch luter vor die vonRappcrschwyl, Toggcnbur- ! ger, Gastier und die von Weesen, so unser Eitgnossen von Zürich nützit augandtnoch verwandt sind, daß die in disem friden ouch usgcschlossen und nit begriffen sin söllent, doch daß nachgnaden, in zimlikeit mit inen gehandelt, mit straf oder mit recht. II. a. Zum andern so füllen wier zuobeiden teilen einandern by allen unfern fryheiten, j herlikciten und gerechtikeiten, so wier in den gemeinenhcrschnfteu und vagtyen Hand, von aller ineugklichem ungehindert, genzlich blibcn lassen. 6. Es ist (ouch)luter zwüschcn uns zuo beiden teilen abgeredt und beschlossen, ob in den selben gemeinen herschafteu etlichkilchhörinen, gemeinden oder hcrlikeitcn, wie die genempt möchten werden, die den I niiwen glouben angenowenund noch daby beliben wellten, daß sy es wol tuon mögen, a. Ob aber etlich der selben, so den nüwenglouben angenomen und wider davon zuo stan begerten und den alten waren cristeulichen glouben widerannemcn wellten, daß sy des selbigen fryes urloub, von menklichcm ungehindert, guot fuog, macht und gwalthaben söllent. s «I. Desglichen ob etwer in gemelten herschafteu wäre, so den alten glouben noch nit ve»lougnct, es wäre heimlich oder öffentlich, daß die selben ouch ungcfecht und uugehasset by irem alten glaubenblibcn söllent. «. Ob ouch die selben, es wär an einem oder mer enden, die siben sacramcnt, das awpt

(°) Hermann. (°) fehlt.

Dieser Name ist hier wie unten am Schlnsse ans einer ausgekratzten Stelle nachgetragen.