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Verneaulx aber, den die Genfer aus den angezeigten Ursachen als parteiisch betrachten, soll stillstehen, dochseiner Ehre unschädlich, wogegen sein Bcstellbrief zu verhören ist. Die von den Genfern begehrte Kundschaftbetreffend (ist gesprochen), daß man zu Genf gesessene Bürger, als Sächer, die an dem Handel Gewinn oderVerlust haben, und weil die Boten von Genf im Namen gemeiner Stadt zugegen sind, nicht verhören wolle;hätten sie aber (sonstige) Unterthanen des Bischofs oder Andere zu stellen, die da weder zu gewinnen noch zuverlieren haben und dem Bischof nicht mit Aemtern verwandt sind, so sollen diese reden.
10. Hienach haben die von den Savoyern gestellten Zeugen geschworen und dann vor einem dazuverordneten Ausschuß nach einander, jeder besonders, in Abwesenheit der Uebrigen, geredet wie folgt:n. Herr Franciscus de Vernetis, Domherr zu Lausanne:
„Er habe gesächen einen der sich nampte Achme Conceilly, wölichcr vidomc zua Genf gewäscn und daSvidomat gestiert habe in namcn mines Herren des Herzogen, wie das die gemein red und lümbdcn wäre, undhabe gesächen sinen bank, da er das recht sines amptes hielt, dahin vil kamen von wegen ir gcschäften, undwäre schryber einer, der sich nainpte Ducis, und bcdunke in, daß noch ein andrer war, der sich nampte Denan),und wäre ein andrer vidome vor im, der sich nampte Treibet; aber denselben Hab er nit also bekannt wie de»andern, und habe gesächen die weibcl oder diener solichs amptes, daß st trüegcn das miß crüz, und hat zuo vilmalen gehört sagen, so man sieng Übeltäter oder ander, daß man st legte in das schloß genampt die Insel ufdem Sem, das zuogchörtc dem Herzogen von Savoy; nachdem solicher Conceilly (vidome) gewäscn, hat er (derDomherr) nit vil zuo Genf gehandlet oder gewäsen. Anders weißt er harnmb nit."
I). Herr Peter Genevcys von Milden
„hat bezöget, daß es sin werde uf künftig wychenachtcn zwenzig und fünf jare, daß er gemottet habe zewGenf als ein diener des vicaricn zuo Sant Gervais, der sich nampte Herr Pctcrbolo, caplan zno la Rosche, »>namen des Herren von Nantua, und bcleib dasclbs zu Genf einlif manot oder darby, und der zyt, als er daselbsgewäsen, was vidome zuo Genf einer der sich nampte Treillet, der dann sagte sich vidomen sin in namcn minesHerren von Savoy, und truogcn das zeichen m. h. von Savoy die knecht, so mit im giengen, und die färb de>bckleidung was graw, gäl und rot, und redte man, es wäre die färb mines Herren Philibcrts scl., domalc»gestorben, und fache in den vidome fachen vor dein Hufe Jehan Herguc, der donialcn Sintiqnc zno Genf gcwäse»,einen mann, und sine lüt fücrten in in das schloss der Insel, und gesäch in darin legen, und habe gesächen daszeichen oder wappen mines Herren von Savoy an solichem schloß uf solich zyt, und hörte nit ciniche red, das)ncißwas bcschwärd wäre, daß min Herr von Savoy nit Herr des schlosscs in der Insel wäre, und demnach h»ler gesächen eine» andern, der sich nampte Conceilly, wölichen man sagte vidomc sin, und süerte nmptlüt mit m>,so das wyß crüz truogen. Anders weißt er harumb nit."
o. Pierre Zerda, zu Milden gesessen,
„hat bezöget, daß es syen zwenzig und acht jar har odercharby, sye er gewäscn ein buob oder payc»(page?) eines, der sich nampt Hans von Stäffis, Gubernator in der Vanlt, wölicher zuo Genf gewäsen in dc»>inryten miner Frowen Margariten, und ein gesell von Milden in der statt Genf, wölicher bruchte ctlich rede»wider m. h. den Bastart, der da regierte das huß Savoy, und von wölicher reden wägen die archieres nn»^Herren Herzogen Philibcrts fiengcn in und füerten in in ein hnß uf dem Rotten, so man ucmpt die J»s^'daruf ander gesellen von Milden, die zuo Genf waren, kamen, sölichs zuo sagen minem Herren von Stäffis, daßman gefangen hätte Mannet Bela (?) nf den abend in der statt und geleget in die Insel; der Herr fragt ß,wornmb das wäre, darzuo si antwurt(et)end, daß es wäre von böser und närscher red wegen, darum hättendie archieres gefangen. Min Herr von Stäffis erfuor die fach und gieng reden mit einem, so man nampte de»vidomen, in gegcnivürtigkeit discrs gezügen, der (aber) die red nit weißt. Also giengen si mit einander» ZU"dem Herzogen Philibert und redten mit im harumb, und morndcs des andern tags, als er gefangen umb de»abend, ward der gefangen gelcdigot. Demnach sye ein man zno Losan ungcfarlich by acht oder nü»