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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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1483
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1483

Party einer geben, nff Sambstag nach Sunt Johanns des heiligen Töifers tag, »ach f Cristns unsers beHaltersgepurt gczclt iiisend fünfhundert zwenzig und nün jarc.

Das bicr benutzte Original ist das ». A. van Hattingcr für verloren gehaltene entsiegelte Pergament.Es fand sich allerdings nicht'in der Urkunden-Sammlung dcS Zürcher Archivs, sondern nnlcr den Acten zumersten Eappclerkrieg ^ mit der Archiu-Ueberschri-ft (aus den, 18. Jahrhundert) „Erster LandSfriden, 152!)".Die etwas lockere, durchweg gleichmäßige Schrift ist diejenige dcS Landschrcibers (Caspar Bodmer) von Bade».Die Urkunde zeigt 1!) Einschnitte für die Siegel, die hier »nr n» Pcrgamcntstreifen gehängt iverden konnten. Inder ober» Hälfte' ist sie durch einen große» bogenförmigen Schnitt - „ein Loch" - verletzt, unten im Tertan zwei Stelle» durch Mause beschädigt, so daß einige Wörter nicht oder nur zum Shell noch lesbar sind.Sic vcrräth auch durch ihr schmutziges Aussehen und einige - unver>tändlichc und fremdartige - Notizenans dem untern Rand, wahrscheinlich noch von ^tndtschreibcr Beyel, daß fie bald nach ihrer Cntträflnng demZufall preisgegeben wurde.

Das zweite Ercmplar findet sich ziemlich wohl erhalten, nur entsiegelt und durch sieben Schnitte verletzt,im Lncerner Staatsarchiv.

Im Auszug ist dieser Landfriedc mitgethcilt bei Waldkirch, p. 362-364, unter gleichen. Datum, mitbloß 16 Artikeln, nnlcr denen aber vier fehlen (7, 12, 14, 16), dagegen zwei (!» und 15) je in zwei zerlegtsind und der Schluß als Art. 16 gegeben wird; offenbar nach mangelhafter Vorlage.

Vollständige Abdrucke, nach späteren Abschriften, im Archiv von Escher und Hottingcr, I. 78-89; inVnllinger's Neformationsgeschichte, II. 185-191; darnach in Blnntschli, Bnndesrecht, II. 255-262,sodann im Archiv f. schwciz. Reform. Gesch. I.

Abschriften finden sich außerordentlich zahlreich, theils gleichzeitige theilS spätere. Ein Ercmplar inder Lncerner Abschiede-Sammlung. Bd. I. 2, k. 262-267 (ohne Datum), trägt die Bemerkung von R. Echsat:„Ist den 5 Orten ze schwär und zno vast »ff der widersächern vorteil gstcllt gsin, wyl d.e nndcrhendlcr fastoll zwiuglisch (allein Frybnrg nßgnomcn). deßhalb wider zerschlagen und A 1531 zno Cappel e». andrernfgricht."

AN.

Brilons (.Beschluß-. .Bracht') zum ersten Landfrieden.

'W'-'. St. Septe»>!'er-

Tiaaj»arel.ir> .Lirccr».

r . . rtm Orten mm löblichen Eidgnoschäft rät und sandt-

WIR von Stett und Landen diser nachbeuemp c Schindler, des Rats; von Frybnrg

l'otten. nämlich von Glarns HanS Aebly. l""d'mumam ^ ^ U,- Starch.

Hans f Lanthcr, Jacob Fryburger, der Räten; ^g^ffel vom Grift, der Räten;

scckelmcistcr und des Rats; von Schaffhusen ^ landschriber; von den dryen Pündtcn des

d°n Appenzell .Heinrich Buman > und Math'S Zu^ ^ Hechcn Trimz. ns; dem oberen Pnndt;

stranen Pnndts amman Ataritz, alt landtrichter. -un ' Firstnow, uß dem GottShns;

Ullrich Gcrstcr, alt burgcrmcister zuo Kur. K'iudenz w' Salgans -Hans Gabertüller und Hans

Ualrich Wolf. Ott Wientz (.ia). uß den Zechen bm-hten.