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Zürich und Bern uns gegen einander derburgkrecht (al. verbnrgeret) und verbunden haben. Also sollend wttouch gegen unsern trüwen (sonders) lieben Eidgnossen (und gnoten sründm) von Mülhusen (Biel) und sy hur°widerninb gegen uns Haft, verstrickt und verpunden sin, alles ungeforlichen. Wir haben ouch zuo beiden teile»in disem burgkrechten usbedingt und j vorbehalten die Pflicht, damit wir beide teil und ein jedes insonders derrömischen keiserlichen Majestät und dem heiligen römischen Nich, als von des Richs wegen, verpunden sind-ouch die pündt, wie die hievor zwüschen uns und gmeinen unsern trüwen lieben Eidgnossen ! begriffen undufgricht sind; dann wir (je) des willens und gmüets, daß die bh allen iren würden, cren und kröften blibctt,bestem und gehalten werden sollen. Snnst soll sich diß unser burgkrccht strecken und gehalten werden,dann darinnen oben lnter begriffen ist, j wider mengklichs und gar niemands usgnommcn noch Hindan gesejst-geferd und arglist genzlich hierin vermitten und usgeschlossen. Und deß alles zuo warem urkund und kräftigerbestendigkeit haben wir obgmelte Statthalter des Burgermeisterthumbs, klein und j gros Nät sampt den vcr-ordnote» (al. sgcor 'jdn.) von den Zünften der statt Basel, deßglichen die (al. wir Meigcr), Bürgermeister, R»iund Burgere gmeinlich der statt Mülhusen (Meli unser jedes teil ir statt meres insigel an discr brieflm) zwe»glichlutend henken lassen. Bcschehen und geben zno Basel Samp- > stags den achten tag Meycns nach dergepurt Cristi Jesu unsers Scligmachers tusent fünfhundert zwenzig nnd nün jar gezalt.
Die Urkunde des Bnsel-Mühlhansischen Vertrags ist doppelt, die des Viclischeu nur einfach vorhanden,ein Exemplar der erstem ist gar nicht verletzt und nur von den Siegeln befreit.
7.
Verzichtkistung der XI! Orte (ohne Uri) auf den Besitz der Grafschaft Neuenbürg,resp. Restitution au die Gräfin Johanna von Hochberg.
Bade,». 1529, 12. Mai.
Kantonsarchiv Ncncnbnrg.
AiIR die Bürgermeister, Schulthcß, Amman, Nät nnd ganz Gemeinden der löblichen Eidgnvschaft, naufl'chZürich, Bern, Luzern, . . .*) Schwyz, Nndcrwalden ob und nid j dem Kernwald, Zug sM'^dem usseren Ampi darzno gehörende, Glarus, Basel, Frybnrg, Solotorn nnd Schaff Husen, tuo»dkund nnd bekennen offenlich mit disem brief: Als sich dann vergangner j jaren zwiischcnt kling LudwigenFrankrich hochloblicher gedcchtnnß an einem, nnd »ns sampt unsern mitverwandten, dem andern teil, cilichkriegklich cmpörnngen erhept, in welichen wir nst > allcrley uns harzuo bewegenden merklichen Ursachen,insnnderheit, diewyl der dnrchlüchtig hochgeporen Herr Ludwig von Orleans, demnach Herzog zno Longucvilb-vorgedachtem kling Ludwigen j geblüetes, hindersitzcs nnd dicnstes halb verwandt, damit uns dahär u>>t'^nngetrüivs oder gefarlichs begegnote, anfangs >vir die stctt Berit, Luzern, Frybnrg nnd Solotorn, welichen dieHerren, ouch die statt nnd grafschaft Nüwenbnrg, jeder nach besag ir(er) brief und sigel VerPflicht, in schiu"^wise ztio uitsern Händen und Verwaltsame gcnomen und empfangen, und sich demnach begeben, > daß uß uust^
*) Lücke für Uri.