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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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sampt unser bcdcr teilen landen, hcrschaftcn und gepieten, bh dein alten waren cristenlichen glouben und dencristenlichen sacramenten an(c) nlle vercndrung biß »ff ein gemeine cristcnlichc rcformacion und ordnung, wievon gemeinen cristenlichen stenden in einem ceistenlichen concilio loblich angcsächen und verordnet wird,M'en und dnrvon in kein wis noch wag ivichcn sollen noch wellen, ußgenomen ob etlich mißprüch wären, died«s Wesen des ölten cristcnliehen glonbens und die sacrameni der cristenlichen kirchen nit beriierten, deren«dstellnng zno friden und gcnieincm nutz dienten (ma), da mögend wir die vbgemelten könig Ferdinand undd'ir*) die fünf Oertcr, onch die jenen, so nachgeschribncr maß in dise vcreinnng konien lvcrdcn, uns all-samentlich an ein gelügne malstatt beschriben; da sclbs hin söllcn >vir unsere rätc und gesandten mit voll-komnem gwalt schicken, und die selben alsdann samentlich, mit bysin und wiissen der geistlichen ober» undaldinarien der selben cnd, von hie vorgeschribnen niißbrüchen handle», und wcß ff) sich vceeinen, darbt) sol es"dermals pliben. Ob sy sich aber nit vereinen möchten, so söllen wir zno allen teilen leiner gügen dem anderndttbunden, snnder frh sin, zno obgcschribner abstellung der mißprnch (an(e) Verhinderung der andern diserbuntnus verwandten) ordnnng fürznonämen, was einem jeden teil cristcnlich, erber und gnot bedunlt, lindasserholben angezeigter mißprnch söllen wir sonst an(c) alle endrnng zachen jar, die nächsten nach datnm disbkiefs, eines gemeinen cristenlichen concilinm erwarten; Iva aber in mittler zit kein eoneilinm zno halten für-Lenoinen noch bcrücst wurde, so söllen wir obgeschribne könig Ferdinand und die von den fünf Orten, onchatle die jenen, so in dise püntnns komen, ein jar vor usgang der bestimpten zächen jnrcn uns durch unsere^te und Volkomen potschaftcn abermals an ein gelügne malstatt znvsamen verstiegen und daselbs von erstreckungd'scr cinnng und allem andern., das dannzemal, nach gelägenheit der lönf, not, nutz, erber, gnot und eristen-ist, reden, ratschlagen, handle» und beschließen.

2.Zum andern, ob jemands in unser könig Ferdinand(en) oder unser der fünf Oertcr stett, lünder,verleiten und gebieten wäre, oder von andern lande» darin komen wurde, der den alten waren cristenlichenbl°»ben und die wirdigcn sacrament frävenlich antasten, darwider heimlich oder offenlich predigen oder das

snnst darvon abwendig zno machen und die nüwen verworfnen secten ..fznorichten und in das Volk znobilden nnderston wurde, so sol jederlei! in siner oberkeit den oder die selbigen an lib und läben, oder sonst nachbestalt eines jeden verschulden strafen shc.s.

3.Zum dritten, so aber einem oder dem andern teil an jctz gcschribner straf von jemand einich ver-bi"drnng oder irrnng begägnete, und sich jemants der strafwürdigen annemen wt.rde, so sol allwüg ein teilb'"> andern, der die straf fürgenomen hätte, wider die, so dem selben Verhinderung zuofüegen, nachgcschribner"'"ß helfen.

4-Zun. Vierden, so söllen onch wir könig Ferdinand und die von den fünf Orten, derglich alle dies" usser und innerhalben der Eidgnoschaft in dise vereinnng komend. niemands. er sy(ge) l.cker.sch oderder in diser einung nit begriffen ist, keinen gwalt zuofüegen. kein nrsach zum krieg gäben, onch keinen^ «der gwaltige tat fürnämen. es wäre dann sack), daß ein teil von jemants in der hl von wägen descristenlichen'glo.tbens, und waS in diser einung begriffe» ist. zuo uuver.nidenlicher, notdürftiger gägenwere,und die sine» nach sine.» vermögen biß uff die nachfolgeud hilf zuo retten und gwalts zno erweren).bctrungcn wurde. Dcrselb teil mag die verwandten diser einung nmb hlende hilf und zuozug ersordern, und

').vir" fehlt in der H. H.