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ursach sölichcr hilf der teil, so die hilf schickt, such in krieg verfellt wurde, als ! dann ist jetwcdre partigschuldig, die andern zuo schirmen, gwaltigklich oder nach gstalt der fach, st und wann sölichs beschicht, so se^entwcdrer teil ane des andern gunst und vcrwilligcn mit sincn fycndcn nit friden oder cinichcrlcy ! bestandmachen; dann in sölher gstalt sollen wir bliben mit cinandern und dewedrer teil nnwüssend des andern nilnzitbeschließen, (4.) Item, als dann mcncherlcy st zwehnng sich crhejrt in nnscrm waren cristenlichen > glaube»,uß ursach nnwer sect, durch sonder Prediger nnder dem sehyn des heilgcn gotswort usgespreit, dardurch etlick)stett und herschaften von dem alten cristenlichen glauben gefallen und niiwe vermeinte ler angnomen I Hand,die doch st cristenlicher gesetzt widrig ist, da sind wir obgemelten partigen schuldig jetwcdre der andern, ob n»-jemand in unfern stetten, landen und gebieten und unser zuogehörigen wellte von der waren j gesätzt Gotte»nnd von nnscrm alten cristenlichen Wesen und glauben trcngcn, daß wir st lib und gnot zuosamen setzen welle»und einander» daby schirmen und handthaben. (5.) Und mit sonderheit, so ist in disem > burgk und landbrecht die miltrung und uns von Wallis der nachlas; geschehen also, so dick und vil und in was fach sich begibt,daß cintwedcr teil dem andern st teil hilf und znozug bewysen sol und würt, ivie dann i obstat, so sol derteil, so die hilf schickt und tnot, sölich hilf in sinem kosten und init guoten trnwen nnverzogcnlich tuon undden kosten selbs tragen. (6.) Item, ob sich begab, das Gott lang weud, daß unser dweder i teilen nnde^thanen des andern teils st underthaucn liblos tat, so sol nmb sölicheu todschlng gerieht werden an denen endc»,da sölichcr todschlng beschehen ist. (7.) Item, es sol auch dwcdrcr teil des andern undcrthanen j nmb einichcrbbschulden oder ander erlich Hendel nit verschlachcn, verhcften noch verbieten, und ist schuldig der klegcr ß»schuldncr st zuo jagen und berechtigen vor sinem ordcnlichen richter, und daselbs soll »mb sölich j schuld fnrdcrlich und ußträglich gcricht gestattet werden. (8.) Jiem, es sol auch dwedrer teil den andern oder sine n»d^'thanen mit cinicherlei niiwen beschwärd, zollen oder nüwcn ufsätzcn nit beladen, sonder sol es j zuo !! beide»teilen bliben nach altem brach. (9.) Ztcm, es sol ouch zwiischend uns partigen kons und verkauf, wie früntlnlund nachpiirlich ist, allzit geprucht werden. (19.) Item und ob sich begab, das Gott in die ewigkeitwcnd, daß wir die sechs Ort (die genmmten Oerter) Lucern, Uri, Schwyz, Underwalden, Zug stFryburg, (Solotoni und ....), oder ctlich Ort nnder uns besonder mit cinandern in zwytracht kämend, u»bder ein teil rechts begcrt, und der ander teil dem rechten nit i wellte begegnen oder statt geben, als da»"sind wir von Wallis schuldig, dem rcchtsbegercnden zuo dem rechten st zuo vcrhelfcu und bystendig zeDeßglich sind och wir die sechs Ort (die obgeucumtcn Ocvter) denen von Wallis schuldig, ob sy mit einem l»ub^der j sechs lobbeniertm) Orten (Oerter») zuo stoß keinen, inen auch zuo dem rechten verhelfen und bystendigze sin. (11.) Und hierin behalten wir zuo beiden teilen vor all geistlich st und weltlich alt sryheiten, brinh'iicbung und harkomen, wie wir bcid j partigen das bishar in unser(n) stetten, dörfern, landen und gebiete»gebrucht Hand. Darzuo so behalten wir uff beiden partigen vor all elter pündt, darin wir vor datum »gcmclts burgk und landtrechts verfaßt sind, j allein st usbcschlossen den artikel berüerend den cristlichcn glauben >den zno schirmen sol uns kein clter pnndt nit irren. (12.) Und damit sölich ewig burgk und landtrccht sanwder crlütrung und capitcl, nach inhalt j ditz briefs, zno ewigen ziten stät und vest gehalten wcrd, so haben wllzno beiden st teilen sölichs alles wie obstat war und stät zc halten und dem trüwlich zc gelcbcn undzekomen mit eidschwernng zno Gott und den Heiligen i befcstnct und bcstüt, darzno abgcredt und angse^"'daß wir zno beiden teilen sölich unser burgk und landtrccht ewenklich, in zechen jaren einest, st wenn es nandcwederm teil begert würt, mit eidcn, wie dann der bruch ist, ernnweren j und befestnen söllen; und ob abesölichs anstiiend und nit gcschäch, sollen nüntdestminder wir unser brief innhalten, vestenklich von beiden tei^