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Juni 1532.
Gotteshaus dafür entschädigen und Sorge tragen, daß die Kirchengüter nicht verkauft werden. «It. Der Vogtsoll ferner heimbringen, daß die von Stans den Kornzehnten nicht mehr entrichten wollen, weil sie seit Langemnicht mehr gcsüet, und daß das Kloster deßhalb Recht vorschlage. « . Lucern und Schwyz bringen vor, essollten die Kosten auf die Jahrrechnung nach Engelberg gebracht werden (?), worauf der Abt und der Vogtdas Gesuch stellen, man möge das Kloster bei dem alten Herkommen bleiben lassen, oder dann nur alle zweiJahre Rechnung halten, weil es arm und das Frauentloster nicht reich sei. 1. Rechnung des Franenklosters.Vogt Hünenbcrg bleibt schuldig an Geld 165 Pfd. 1 Hlr., an Kernen 19 Mütt 2 Luc. Maß, an Haber17 Mlr. 1 Mütt 2 Vlg. K. Vogt Ambüel legt Rechnung ab; nach Verrechnung der Ausgaben und Ein-nahmen bleibt er schuldig 393 Pfd. 5 Sehl.
731.
seMllS. 1532, 25. Juni f. (Dienstag nach Johannis Baptistä f.) Jahrrechnnng.
Staatsarchiv Zürich: Ennetlm-g. Abschiede I. 02. Tschud. Absch. Sammlung Bd. 6, Nr. 3. äi 'ailtottsarchiv Basel: Abscheidschristen.
Staatsarchiv Bern: Mgem. Abschiede NN. 173. zratttvnöarchiv Freibttrg: Ennetbirg. Abschiede (Bd. 103).
Gesandte wie in Nr. 732.
t». 1. Der Seckelmeister übergibt die Landstener, 7026 Laniser Pfund 19 Spagürli, in Kronen nachgewöhnlicher Währung (1 L. Pfd. zu 10 Krz., 1 Kr. zu 106 Krz. gerechnet); 2. die Commune Sonvicogibt 640 Pfd. in Gold wie oben; 3. Ponte entrichtet 392 Pfd. 3 Spng., ebenfalls in Kronen; 4- dirZoller liefern 800 Sonnenkronen; 5. die Commune Morco gibt 320 Pfd. in gleicher Währung; 6. dasMalcfiz bringt dieses Jahr 218 Kronen, die der Fiscal bezahlt und für die üblichen Ausgaben verrechnethat. I». Jeder Bote weiß, das das früher für das Schloß Luggaris verwendete Almosen jetzt, nachdem da»Schloß geschleift ist, dem Spital zu Lanis wieder zugewiesen ist und dabei bleiben soll. «?. Dem PeteePocobell von Lanis hat man 50 Gl. rh. bezahlt von den zwei Erkenntnissen her, die im Klösterli und MSolothurn von den zugesetzten Richtern in den Ansprachen zwischen dem König und der Eidgenossenschaft er-gangen sind. «t. Die von der Treiß fordern den Zoll von der Brücke, damit sie dieselbe in Ehren zu haltenvermögen, haben deßhalb auch schon eine Zusage erlangt, v. Die Boten sollen die freundliche Bitte derenvon Lanis, Luggaris und Mendens, um Nachlaß der Tell, die sie auf Weihnachten geben sollten, an >h^Obern bringen und zu Tagen darum Antwort geben. L. Jeder Bote von den fünf Städten weiß, daß ihnennoch 100 Sonnenkronen geworden sind von dem gefangenen Spongin her; davon sind ausgegeben 20 Ke-für Steine, Pulver und Anderes, was Basel geliefert hatte. Nach Abrechnung aller Kosten bleiben fürOrt 10 Kr. übrig.
k aus dem Verncr, Frcilmrgcr, Baslcr Exemplar.