1362
Juni 1532.
728.
Uommli. 1W2, 16. Jnni.
,er»»i>>»sarchiv Fecibaea: Acten Savoycn.
tt. Den Gesandten von Freibnrg wird folgende Antwort gegeben: 1. Der Herzog verdanke ihre»Herren die Mühe, die sie sich genommen, nm ihn zu besuchen, dcßglcichen ihre Erbietungcn und die Abord-nung so angesehener Personen; er erbiete sich Hinwider zu allen möglichen Diensten, als ihr guter Bund»-'-freund. Die Hanptabstcht seines Begehrens, Gesandte zu ihm zu schicken, sei gewesen, Gesandte von ihnen ZUsehen und ihnen zu beweisen, wie freundschaftlich er gegen sie gesinnt sei und wie geneigt, das Büudniß zu erhalten,indem er von ihnen das Gleiche hoffe. 2. Ueber ihr Anbringen betreffend etliches Gesehnt; ist ihnen genügenderBescheid zn Theil geworden, zumal sie das Gegcntheil gesehen haben, und bei der bestehenden innigen Freund'schaft habe daher Frciburg keinen Anlas; zn Verdacht gegen den Herzog. Die Aeuszerung der Gesandten, dBdas bisher Geschehene wohl wieder gut gemacht werden könne, erwidert er dahin, daß er diese Hoffnungimmer gehegt und deszhalb viel ertragen habe. 3. Die Ansprachen Frcibnrgs wolle er befriedigen, soweit eres schuldig sei, wobei er erwarte, das; es seines OrtS dasselbe thue. In dieser Angelegenheit gedenke er baldGesandte nach Frcibnrg zu schicken; einläßliche Antwort vermöge er seht nicht zn geben, weil der Landvogtder Waat die Abschriften der aus dem See verloren gegangenen Briefe noch nicht übergeben habe,s». (Entsprechende Verhandlungen mit einer Botschaft von Bern),v. (Deßgleichen mit Boten von Solothurn).
Zu (Der benutzte Act trägt alle Zeichen der Acchtheit, aber keine Spur eines Siegels, auch keia^Unterschrift).
Zn bemerken sind folgende Acten:
1) 1532, 11. Jnni, Frcibnrg. „Min Herr Schultheiß (I. Pctermann von Pcrroma») und (Lorenz)Brandenburger sind gan Rcmont zum Herzogen von Savope geordnet."
2) 1532, 13. Jnni, cbendort. Versannnlnng der Bürger, „der red halb von Nemont und des Herzogsvon Savopc wegen." — „Jsi den botten, so zuo im keren, angehenkt, darnmb crkundnng und red br> >»'halten."
3) 1532, 14. Jnni. Frcibnrg an Bern. „Wir sind bericht, wie dann ir willens sperr, nf f. Dt. ouSavoyc bcgere üwcr nmvält zno im gan Nemont ze fertigen; diewpl dann uns landmärs rvpse fürkonuuen,dann solichcr platz heimlich mit etlichem großen gcschütz, mich einer anzal Hakenbüchsen, ouch snnst versiehe» und wvorhanden sin solle, in mit pollwerk und in ander weg für einen gegenständ (sie) bas ze bewarcn und ze si^ ^lassen, woltcn wir tich semlichs bester Meinung nngezöngt haben, damit, ob es üch gesellig, obbcnicltcn >>wrbotten... deßhalb etwas anzchcnken und zuo befelchen, mit bemelter f. Dt. hiernmb zno verwalten (sw), ^ir es thnon mögen" . . . Bitte nm Antwort. sr. A. B-r»: A. Fr°ibu>g.
4) 1532, 19. Juni. Brandenburger erstattet Bericht, was er und der Schultheiß zu Ronront beiHerzog von Savoyen gehandelt haben; dafür „müssen rnine Herren inen beiden dank und gönnen »tt»
schenke." K. A. FrciburgI Rathsbttch Nr. 4°'
Zu II». 1) 1532, 10. Jnni, Bern. Eine Botschaft von Savopen bringt vor, der Herzog wäre wohlpersönlich herzukommen; da es aber jetzt nicht möglich sei, so bitte er, Bote» zu ihm zu schicken, um den a