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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
1319
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April 1532.

131!)

richtcm anlange» oder bekümbcrn sollend noch mögindum dheincrlci sach(en) willen, wädcr umb offenwuocher noch ecsachcn, doch mit der lütrnng, wo(ul wann) ein person in Safoy, die ein andrehinder uns von Bern gesessen der ec oder wuochershold ansprechen wellt, soll diesclbige hie (zno Bern)an unserm Chorgricht (»1- Ecgricht) fürncincn (-U.fürfordern) und dheins wcgs gan (^°^oscn noch anderswohiu für geistlich richter fordern :c.") Hinividcrnnibwo ei» person hinder uns von Bern ein andre personüu Herzogtum Safoy wonendc umb obernempt fachen(rechtlich) fürfordcrn (fürnemcn) wellt, die soll, wo(wann) sy deß nit embären will, diesclbige personin Safoy vor ircm ordenlichcn richter anlangen, undalso »ach gemeinem rechten der klegcr dem antwurtcruachga», und ob jemands Hinwider handle», soll (er)durch st» obcrkeit darzuo gehalten werden, den ange-sagten von allem kosten, urteilen und beschwiirdenZuo ledigem")

17.Und damit länge der Zyt disc ewigepündnuß j» Vergeßlichkeit nit gestellt, wellend wirMaß die je von zechen jaren zuo zechen mit gclcrten^'den zuo gott, wie das jeh anfangs bcschcchen ist,lllschworen und vernüwcrt werde.

18.(" Und harin und hiemit von ivegcn unser desHerzoge» von Safoy") werden vorbehalten bäpstlicheHeiligkeit"), das heilig römisch Nich (und) der allerchristenlichest Knng von Frankenrich,") unser lechcn-^>t, auch (und) unser alten pnndsgnossen, ("dochmit discm undcrschcid, wann sich begäbe, daß derZapst oder (ein) römischer Keiscr wider recht undlulligkcit unser Eidgnosscn von Bern, ir land undl"t mit gwalt und krieglicher wys angryfc», beküm-mern und beleidigen welltcnd, umb was fachen jochMas wäre, daß alsdann wir oftgcsagter Herzog vcr-Mundc» und schuldig siu söllcn, (u»s) mit allemunserm fliß und ernst (zc) bearbeiten, sölichcn spanund kricgsüebung früntlicher wyse hinzclegcn und8e betragen.^ Ob wir aber das nit möchtcnd zewegen bringen, und gedacht Herren die billichcn ze-ichten und crlichcn crpietnngen und Ursachen derll'Ncn von Bern verschmächen und die nit anncmen,alsdanu wellend und verheißend wir obbcmcldtcrHerzog, daß wiv nnpnrtysch sin und blyben und uns

* Im Original ist das folgende Stück als in denScwoyer Vorschlägen fehlend bezeichnet.

(es) lsosanna oder anderswohin betngcn.

(") Einschaltung: Es ist onch hicrinne ^-sdurchuns von Bern^l gar lntcr beredt, beschlossen und vor-behalten, daß diser nümer pnnd, des; ivir uns hinfür zuobeiden siten fcstcnktich halten sollend, dem durch gemeinerEidgnoschaft rats anwältcn im jcnfischcn krieg zuo SantJullin nfgcrichtcn und versiglcten abschcid, dcsgelichendem rechtshandel vor obangcrccktcn pottcn kraft des-selbigcn abschcids zuo Bätterlingen geliebt, und dcßhalbcrgangncn urteilen ganz unschädlich und in alliveg unnach-teilig sin und belybcn, ^Psbiß anders nach form der ur-teilen zno Bätterlingen ergangen hierüber erkennt wirt.^-j-s(") Und in disem pund von unscrs des Herzogen

von Savoye ivegcn. .

") Zusah: und der heilig apostolisch^ stuol, der

durchlüchtigost Keiser und. .

(°°) Nachträglicher Zusah: der kling von Portugal..

(") fehlt.

"s Ursprünglich: mit unser beider hievor oft gemelkter

partyen einhällem rat, gunst, müssen und verwilligen.

* Ursprünglich: sonders von uns beiden partyen allesstät und fest gehalten und dem allein gelebt und nachkommensolle werden, all fünd, gesiiech, gefärd sund) fürzug, so dem ze-wider siii möchtend, ganz Hindan gesetzt und nsbeslossen; deßge-lichen daß dewedere party der andern party gelouben in dheincrleiwys noch ivcg an niemands liberal iveder fechten noch strafen

solle.