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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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1315
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April

15U2.

1Z15

obangeregten Herzog Philiberts pund^; doch dieappellation, so ein gemeine znoflucht ist nnd nicmandsabgeflogen soll werden von dem nidcrn für de»ober», jederman eploubt nnd niemnnds abgestrickt,saferes uströglich nnd fürdcrlich zuogongc, und nom-l'ch in monots frist.

11.Es ist ouch beslosscn, daß unser beiderteilen natürlich underthan(en), so under uns sitzcnt,einander» gan Bätterlingcn nit betagcn mögind nochsollind, sonders ein jeder sich sins Herrn und ober»gcrichts benücgen. Ob sich aber fücgte, daß einersteh entsalzte und hinder die andre parch zuge, daselbsstate hushaltnng hielte, dersclbig mag zno gemeinentagen konnncn, doch mit gedingen daß er jar undtags daselbs gcwonet und des orts beladnusscn undpflichten tragen Hab, sunst nit; ouch daß er, vor uudee er sich entsetzt, keinen rechtshandel angefangen Hab;dann wo das wäre, soll er den rechtshandel an dem"rt, da er den angefangen, usfüercn und enden.

12.Item damit überflüssiger unnützer kosten^'spart werde, so ist beredt und beslosscn, daß wirAlgenicldter Herzog von Safoy zwölf rät unsernunderthanen der landschait Wat setzen sollend nndwägend, die wys, fürsichtig und verständig syend,we hinfür zuo gemeinen tagen nach sag der pündcn^as ampt der zuogesatztcn vcrscchen, und sollendunser nnderthan nit verbunden sin, unscrm Nat,sa täglich by uns ist oder zno Cammcrach wonct,Men zuogesatztcn ze »einen, sonders den zwölfeuubbemeldt, die wir darzuo verordnen werdcnA^)

* Cyro bemerkt am Randeusglassen", waS sichauf keinen bestimmten Satz beziehen läßt.

Achtung desselben müsse zuo erfolgend, -s Doch so cnsollnoch enmag kein fach gan Pcttcrlingen zuo gemeinen tagenzogen werden, dann so hundert psnnd nnd darüber crtrcit.

Und ob in sölichem der kleger von dem hus Savoyoder der oberkeit desselben sin wurde, derselb soll nndmag erwcllen zwcn crber unpartigig mann, licbhabcr desrechten und der gercchtigkeit, vo>r den Räten desselben hns,wel(che) er will, -sts under den xij, so der Herzog darzuoin der Wat ordnen wirtzj-s desgelichcn der nntwnrter zwcnvon -s1"j-dcm Rat der statt Berns-sf, ivölich er will, wölichezuogesctzten sich btz cidspflicht^ sollen verbinden, die fach,so die für sy kompt, hinzuolegen nnd nszuorichten inmonats frist des nächsten nach gewonhcit des orts, dadie mißtnt, das unrecht und der frevel, ob dariunb klagwurde sin, begangen, es wäre dann, daß sy dieselbe fachmit willen beider teil durch früntlich mittel, so sy vorallen dingen sollen suochcn, möchten hinlegen. Ob abervon ligendcr gücter wegen span wurde sitr, alldann söllcndie zuogesatztcn entscheid thnon nach gewonheit des orts,da dieselben güeter sind gelegen, und solichs ouch in manotsfrist, und was also durch die vier genannten zuogesatztcngcmcinlich oder den mertcil inen gesprochen und erkenntwirt, das alles soll dankbar nnd stät gehalten werden anealles appellieren und widersprechen.

Ob aber in der crkanntnuß und urteil dieselbenznogcsatzten nit einhält, also daß ein mers under inennit wurde erfunden, sonders zwcn nnd zwen in ircm us-sprnch sich zcrtciltcnt, alldann soll nnd mag der antwurtcrin der fach also Hangende einen obman, so nnpartygigsye, nanllich einen des Rats, under denen der kleger ge-sessen ist, erwcllen, und füllen bcid teil denselben obmanpitten, sich der fach zuo beladen, nnd daby ouch sin Herrennnd ober» ermancn, in darzuo ze halten, sich der fachgelycher wys zuo beladen, wölicher obman zuo ge-lichcr wys schweren soll, wie hievor von den zuogesatztcnist gemeldet, und was also durch die vier zuogesatztcn undden obman gemeinlich oder den merteil inen crlütertund gcnrteilct wirt, sol getrüwlich gehalten werden, anealle Hinderung nnd uszüg.

Und ob dieselb fach in monats frist von den zno-gcsatzten nnd dein obman nit usgcsprochen wurde, alldann

-s Das Folgende ist Nachtrag im zweiten Entwurf,-j-s Nachträglicher Zusatz anstatt der drei vorausgehenden

Worte.

chj-s Statt der gestrichenen Stelle: dem Nat unser beiderStett, dem er underwürsig ist.

Gestrichen: zuo den heiligen Evangelien.