Marz 1532.
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Herzog von Mailand, für dir eingelegte Verwendung, und Bitte um Förderung des Gesandten Stephan deJnsnla, damit er die rückständigen 2000 Kr. ohne langen Aufschub auch erhalte, nebst Beglaubigung desselbenfür weitere Eröffnungen, ?c.
3) 1532, 19. März. Dieselben an den Erzbischof von Capna. Vcrdanknng der Ehren und Gntthaten,die er und Herzog Alexander von Mcdicis dem Stephan de Jnsnla, als er kürzlich bei päpstlicher Heiligkeit gewesen,bewiesen haben, mit Bitte um weitere Förderung bei dem Papst und kaiserlicher Majestät, damit (diese Mächte)bic V Orte nicht verlassen, sondern bei dem wahren christlichen Glauben beschützen, w.
Stiftsarchiv Luccrn (Deutsches Concept).
Zu k. 1532 19. März, Lueern. Die Boten der V Orte gnittircn den Stephan de Jnsnla für2000 Kronen (sorUawruiu), welche der Papst und der Kaiser aus bcsondcrn Gnaden an die Kosten des letztenKrieges gegeben haben, -c. SNi.-a>chw c-°..
Zn I. Ein sehr ausführlicher Vorschlag zu diesem Act, nach aller Wahrscheinlichkeit von der Hand desSccretärs von Ennins, im Contcrt auf den 19. März dntirt, findet sich am gleichen Ort (j>. 90, 97).
«90.
Keiburg. 1532, 20. und 21. Marz.
KaiUonsarchw Frciburg: Rathsbuch Nr. t!>.
js^. ^ ^ erscheinen Boten don Bern (Peter) von Wvd, Crispin Fischer — und tragen vor, 1. wie'^"^u vernoniinen, das; man einen Aufbruch gegen den Herzog betreibe; sie bitten, die Folgen zu be-Prov" ^ ^ Anwälte haben von einein Befehl gesprochen, daß den Gcnfern
wnt und feiler Kauf zukommen solle; wäre das aber nicht der Fall, so möge man wenigstens die Rück-^ der Voten erwarten, welche Bern beim Herzog habe. 2. Die Zuschrift von Frcibnrg betreffend die Hcrr-don v" und Orbe sei, wie der Abschied, noch nicht verhört worden, weil die Boten (eig. der eine)
Aiiti^""' ^ Verhandlung theilgenomnien, nicht daheim gelvesen; dcßhnlb könne jetzt keine endliche
oes"r°^ kst'gcbcn werden; aber so bald thnnlich werden die Herren sich darüber bcrathen und thun, was sich»in ^ ^ Betreff der Muriner Kirchengütcr bitten sie, bei der früher gemachten Verkominniß zu bleiben,die m ^ kleberschuß ii; Mnrtc» zu Gunsten der Armen liegen und verwenden zn lassen. 4. Hierauf werdendes öon ^st'nf verhört, die wieder bitten, ihre Lage zn bedenken; denn noch letzten Freitag sei alles,
^ das Holz, in Haft gewesen. 5. Das alles wird ans morgen vor die Bürger gewiesen.
kvird ^ ^ Die Boten von Bern (hier genannt) tragen ihre Meinung abermals vor. Darauf
längnen, daß man sich rüste, um im Fall der Nvth den gegebene»z„ ^^'efen ilnd Siegeln stattznthnn, indem man hoffe, daß Bern das Gleiche thnc. Ob man wirklichkönne es übrigens daran wohl ermessen, daß man diesseits, ungeachtet genügsamer Ursachen znfeil' "^^ntten, dem Herzog mehrmals geschrieben, er solle von seinem Vorsatz abstehen und den GenfernZehn'. Zukomme» lasse», was aber bisher nichts geholfen habe. Dadurch sei man bewogen worden, dieez zur Handhabung des von ihnen gesprochenen Urtheils zu ermahnen; man hoffe auch, daß sie, wenn
fi»d>" erfordere, ihre Hülfe leisten werden. 2. Die Angelegenheiten der gemeinen Herrschaften betreffendU'on, daß solche Verschleppung („verlcnzung") den guten Leuten Nachthcil bringe; damit der Handel
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