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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1532.

«74.

Echnllens, Orbe, Grandson. 1532, (15.) Januar f.

Kantonsarchiv Frcibnrg: Instructionen, II. S2t>, ss».

6!esa»dte, Vcrn. (Wolfgang von Weingarten; Jacob Tribolet). Freibürg. (Hans Studer; JlicobWicht). Zweck und Gegenstand der Sendung erhellen aus der Freiburger Instruction, die hier wörtlich

I. tt. l. „Erstlichen füllen die Kotten erforschen, ob etlich proccß erfunden wären, daß man dann dugefangnen (Jacques Gallons u. A.) witcr frage nach gcstalt des Handels, ilnd so aber dhein proccß (vorhanden)wären, als dann sol man si uf bürgschaft uslasscn, dz si die bilder und anders, so si zerstört Hand, widcrmachen, mit sampt allem kosten und schaden, und um den frevel jeder xx gülden bezale, und inen der eid gel"'"werd uß der Herrschaft Eschallcns uf gnad beider Stetten. 2. Und so des Herrn von Wattcnwils knecht niöastergriffen werden, . . . daß er angenommen werde, ki. Und ob fach wür, daß mincr Herren von Bern botbunnderstücnden, da predicantcn ze sehen, füllen die Kotten das nit bewilligen noch gestatten, diewil »iemants derenvon Cherlin deren begert."

II. e. „Zuo Orbach sollen si daran sin, daß die so gesundet Hand wider den anlaß, gestraft werden««I. Si füllen mich die biderben liit des alten gloubenS in trüwer befelch haben und verschaffen, daß inen d>eMeßgewänder und meßbücchcr und anders, so die luterischen inen genommen, wider geben werden, nnd dnl>der anlaß der > beiden Stetten eröffnet und gehalten werde. Und sunst alles das handle«, das der anlaß ^tragen (und) was zuo frid und einikeit dienen mag. Ouch daran sin, daß man den klostcrfrowe» di»prcdicanten, dicwyl sy deß nit bcgercn, abnemc und si unbekümmert lasse, daby inen bewilligen zuo ir »otdnrstiren bichtvater, und dz er inen das almuosen erjage, vamit si gespiset werden, wie von alter har ir br»c)gewesen ist."

III. t. „Zuo Granson sollen si glicher gestalt handle,, . . nnd verschaffen, daß die so (zuo Vngclle ^gesundet Hand, gestraft werden, und dem ansechcn beider Stetten gelebt werde :c. K. Sic sollen sicherkunden, ob die kilchen zuo Vugelle hinder beider Stetten oder des Herrn von Vergie Herrschaft ligt.

so es fuog hat, sollen miner Herren bellten den Kotten von Vcrn anzöngcn das bcdnrens (sin), das min hcw"Hand an dem Herrn von Wattenwil, dz er vormals „ach der beiden Stetten anlaß, (so) zno Granson beschc'^^'glich daruf zuo Concisa und zuo la Lance verbotten hat, daß man nit solt meß haben ,c., das doch wider dc"anlaß ist; darzno jetz sin diener zuo Eschalleus gehandlet hat, darus min Herren nützig gnots mögen erlcsiU'(das) wellen si inen gern kund thuon, dz man vor solichem sige; ouch so werden min Herren solillst' ssiner zit wyter anziechcn" ... i „Ir füllen mit dem statthaltcr nnd den gcschworncn reden vondz si miner Herren schryben nit statt Hand geben, daß si nochmals denselbigen gebotten bas gehorsam sW'"'Ii.» (Zu II.) „Wellen ouch die von Orbn ankeren, daß si Niclnns Grosse hnsfrowcn und ir schwestcrlich recht halten :c."

Einen Auszug der Berncr Instruction können wir hier entbehren, zumal mehrere Artikelin dem ähnlichen Act vom 4. März wiederkehren, nnd diese Geschäfte noch öfter zur Sprache HeN

bemerken ist nur der Hinweis ans die von den beiden Städten aufgesetzten Verordnungen betreffend die k„Verhältnisse in Orbc nnd Grandson, (von Nr. 666 her).